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Joseph Gelinek: Die 10. Symphonie
Jetzt bestellen bei amazon.de! Wenn ein spanischer Musikwissenschaftler und Beethoven-Experte einen Thriller schreibt, dann kann er das nicht unter seinem wissenschaftlich-seriösen Namen tun. Was macht man in so einem Fall? Man schreibt unter einem Pseudonym. Der „echte“ Joseph Gelinek (1758-1825) stammte aus Böhmen und war zu Mozarts und Beethovens Zeit ein begehrter Klavierlehrer und Hauspianist des Wiener Adels, der sich auch an eigenen Kompositionen versuchte. Ein ideales Pseudonym für einen Erstling, der die spanischen Bestsellerlisten stürmen sollte und in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde.

Und das ist die Geschichte: Der junge Musikwissenschaftler David Paniagua (ein Alter Ego?) ist auf Beethoven spezialisiert und wird zu einem unvergesslichen Konzert geladen. Der englische Dirigent Ronald Thomas soll angeblich Fragmente der verschollenen 10. Symphonie Beethovens gefunden und daraus den ersten Satz des Werkes nachkomponiert haben. Daniel erkennt aber viel mehr in dem Werk und ist der Überzeugung, dass Ronald Thomas an das Gesamtwerk gelangt sein musste. Am nächsten Morgen findet man den abgetrennten Kopf des Dirigenten – kahlrasiert und mit einer verschlüsselten Nachricht am Hinterkopf tätowiert, die möglicherweise zum größten Schatz der Musikgeschichte führen könnte. Zeitgleich geschehen auch in Wien, der letzten Wirkungsstätte Beethovens, merkwürdige Dinge und ein geheimes Versteck wird freigelegt, in dem sich Beethovens Liebesbriefe an eine unbekannte Spanierin finden – aber in dem Versteck musste noch etwas anderes, größeres gelegen haben. Nicht nur Daniel ist davon überzeugt, dem Originalmanuskript auf der Spur zu sein. Er findet sich als „Chef-Enträtsler“ dieses mystischen Falles, nicht nur um den Tod des Dirigenten, sondern auch um die dunklen letzten Lebensjahre des genialen Komponisten, wieder.

Fazit: Die mystische Suche nach dem Heiligen Gral der Musik gestaltet sich zur faszinierenden Rätselsuche um die verschollene 10. Symphonie Beethovens. Ein Thriller mit viel Tiefgang und Musikinformationen – nicht nur, aber gerade für Klassikfans.


Joseph Gelinek: Die 10. Symphonie.
Knaur, April 2009.
432 Seiten, Taschenbuch, 14.95 Euro.

Ralf Seybold

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