Der Cousin im Souterrain
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Der nach "Dingerchen und andere bittere Köstlichkeiten" zweite Streich der Dortmunder Autorinnengruppe "Undpunkt".
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Mary Janice Davidson: Die mit dem Werwolf tanzt
Jetzt bestellen bei amazon.de! Als die Werwölfin Antonia eine Vision hat, in der eine junge Frau für den Untergang der Welt verantwortlich ist, schickt sie Derik Gardner, ebenfalls Werwolf, um dieses Problem zu beseitigen. Doch Derik gelingt es wider Erwarten nicht, Sara Gunn, die nach Antonias Aussagen eine wiedergeborene, mächtige und böse Zauberin sein soll, sofort zu töten. Vielmehr ist er überrascht, welch verlorenes Bild Sara abgibt. Ihr Zimmer zeugt von Unordnung und auch in ihrem Leben geht einiges Drunter und Drüber. Sie wirkt nicht wie das Übel, das den Untergang der Welt bringen wird. Antonia allerdings hat sich nicht getäuscht und auch andere Gruppierungen werden auf die Bedrohung aufmerksam. Sara muss zugeben, dass in ihrer Umgebung immer wieder seltsame Dinge passieren und glückliche Zufälle ihr Leben erleichtern. Zusammen mit Derik begibt sie sich deshalb auf eine Reise, um alles wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Die Wyndham Werwölfe, die im Mittelpunkt dieses Romans stehen, wurden bereits in Mary Janice Davidsons englischen Kurzgeschichten »Love’s Prisoner« und »Jared’s Wolf« vorgestellt. Diese Storys sind nicht Vorraussetzung für das Verstehen von »Die mit dem Werwolf tanzt«. Nur an einer einzigen Stelle im Text hat man das Gefühl, etwas Vorangehendes verpasst zu haben; für das Verständnis der folgenden Ereignisse ist dies jedoch nichtig.

Sara Gunn steht für eine tollpatschige Protagonistin, die ihr Leben nicht wirklich im Griff hat und für viele witzige Situationen sorgt, so dass es Spaß macht von ihr zu lesen. Im Wechsel mit dem gut aussehenden Werwolf Derik Gardner wird die Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt. Gradlinig folgt sie dabei zwei Aspekten: der Beziehung zwischen Derik und Sara und dem zu verhindernden Weltuntergang. Einige interessante Stellen und Ideen des Buches gehen dabei leider unter, so wird beispielsweise nicht näher auf Deriks Erfahrungen während seiner Verwandlung in der Vollmondnacht eingegangen. Allgemein wird Derik als Werwolf wenig thematisiert. Er zeichnet sich vor allem durch Schnelligkeit, großen Hunger und ständige Lust auf Sex aus, sein zweites Selbst wird darüber hinaus kaum beleuchtet.

Eine tiefgehende Geschichte sollte man hier ganz sicher nicht erwarten, die Dialoge sind allerdings spritzig und entschädigen diese fehlende Tiefe allemal. Oft gibt es Einblicke in Saras Selbstgespräche, in denen sie sich für das verursachte Chaos rügt, oder in die Gedankenwelt der beiden Protagonisten. Dadurch entstehen zahlreiche köstliche Szenen.

Kurzweilige, amüsante Lektüre für Zwischendurch mit dem unverkennbaren Humor von Mary Janice Davidson.

Mary Janice Davidson: Die mit dem Werwolf tanzt.
Egmont Lyx, Mai 2009.
304 Seiten, Taschenbuch, 8,95 Euro.

Janine Gimbel

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