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Bernd Perplies: Tarean 02. Erbe der Kristalldrachen
Jetzt bestellen bei amazon.de! Sechs Mondumdrehungen ist es her, dass Tarean sich von seinen Freunden getrennt hat, um eigene Wege zu gehen. Bei Iegi und den Vogelmenschen hat er Unterschlupf gefunden und dort eine ruhige Zeit mit dem Irrlicht Moosbeere verbracht. Doch Moosbeere wird von einer Vision geplagt, in der ein Wesen sie zurück zum großen Schlachtfeld von At Arthanoc ruft. Tarean und Moosbeere beschließen, diesem Hinweis nachzugehen. Iegi möchte die beiden jedoch auf keinen Fall allein gehen lassen und folgt ihnen mit seiner Freundin Raisil heimlich. In einer geheimen Höhle unter At Arthanoc kommt es zu einem brenzligen Zusammentreffen mit dem Hexenmeister Calvas, der, anders als vermutet, während der Schlacht nicht getötet wurde, sondern als Geist weiterhin sein Unwesen treibt. Tarean nimmt von der dort gefangen gehaltenen Kristalldrachin Kesrondaia den Auftrag an, ihr Kristallherz sicher in die Glutlande zu bringen. Raisil gerät allerdings zwischen die Fronten und der Hexenmeister ergreift von ihrem Körper Besitz. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt auf dem Weg in die Glutlande, bei dem Iegi und Tarean natürlich auch wieder auf ihre Freunde Auril und Bromm treffen.

Tareans Reise geht weiter und an seiner Seite befinden sich erneut zahlreiche Gefährten. Bromm, Auril und Moosbeere, die bereits aus dem ersten Teil bekannt sind, begleiten ihn natürlich wieder. Iegi, der zu Beginn der Geschichte noch eine Nebenrolle gespielt hat, ist nun mehr eingebunden in das Vorankommen der Handlung, und auch seine Nistschwester Raisil, ebenfalls ein Vogelmensch, spielt eine entscheidende Schlüsselrolle. Außerdem neu dabei ist Haffta, eine Wolflingsfrau, der – wie ich finde – interessanteste Charakter des zweiten Teils. Bei ihr ist man sich nie sicher, ob sie die Wahrheit spricht oder doch nur ein böses Spiel mit Tarean und seinen Gefährten treibt, um sie in die Arme des Hexenmeisters zu führen. Eine gelungene Bereicherung der Figurenzusammenstellung!

Generell sind die Wesen um Tarean lebendig gezeichnet, jeder mit seinen ganz eigenen Macken und Stärken, die in der zweiten Hälfte des Buches durch eine spannende Idee im Falle von Tarean und Bromm noch deutlicher werden. Denn die beiden werden Opfer eines Zaubers, der die zwei Seiten ihrer Seelen voneinander trennt, so dass sie separat existieren. Besonders Tarean, der schließlich auf seinen Zwilling trifft, wird dabei sehr fein ausgearbeitet. Für die Lebendigkeit von Auril, Moosbeere und den anderen spricht auch die Tatsache, dass diese imaginären Kreaturen in der Lage sind, Interviews zu führen, beziehungsweise etwas zu erzählen haben, um diese zu füllen. Nachzulesen sind besagte Interviews auf der offiziellen Seite des Autors, auf der sich außerdem Karten zum Buch und eine Leseprobe befinden.

Die Konflikte, die behandelt werden, sind zugegeben nicht neu – es geht um Loyalitätskonflikte, eine zu meisternde Queste und Liebesgefühle, mit denen Tarean nicht recht umzugehen weiß. Das Gewand, welches Bernd Perplies diesen Problemen jedoch verpasst, überzeugt auf vielen Ebenen. In wunderbar bildhafter Sprache umschreibt er die Handlung und Langweile hat zwischen den actionreichen Kämpfen und waghalsigen Rettungsaktionen keine Chance. Gleich zu Beginn lädt der Autor zu einem eindrucksvollen Greifenrennen ein und im Mittelteil gelingt ihm eine besonders temporeiche Szene, die aus mehreren Blickwinkeln betrachtet wird, als die Gefährten eine Flugmaschine gestohlen haben.

Einzig ein Namensregister hätte diesmal unterstützend wirken können, da besonders bei den Vogelmenschen ähnlich klingende Namen vorkommen, die Verwirrung stiften können.

Fortgesetzt werden soll die Trilogie mit dem abschließen Band »Ritter des ersten Lichts« im November 2009, in dem Tarean die Ritter des Kristallordens zusammenführen soll.

Der zweite Teil um Tarean steht für eigene, originelle Ideen und lebhafte Figuren – Bernd Perplies’ Fantasie ist atemberaubend!

Bernd Perplies: Tarean 02. Erbe der Kristalldrachen.
Egmont-Lyx, April 2009.
512 Seiten, Taschenbuch, 12,95 Euro.

Janine Gimbel

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