Das alte Buch Mamsell
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Peggy Wehmeier zeigt in diesem Buch, dass Märchen für kleine und große Leute interessant sein können - und dass sich auch schwere Inhalte wie der Tod für Kinder verstehbar machen lassen.
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Peter V. Brett: Das Lied der Dunkelheit
Jetzt bestellen bei amazon.de! Der kleine Arlen wächst in einer Welt auf, in der die Dunkelheit gleichbedeutend mit dem Tod ist. Menschen sind eine schwache Spezies, die unter ständigen Angriffen durch Dämonen leben muss. Besonders des Nachts wagt sich niemand mehr aus den Häusern, diese werden mit Schutzzaubern umgeben und man bangt mit jedem Sonnenuntergang erneut ums eigene Leben. Als seine Mutter in der Dämmerung auf der Wiese vor ihrem Haus stürzt und zu fürchten bleibt, dass sie nicht mehr sicher ins Haus gelangen wird, bricht der kleine Junge den Bann und rettet mutig seine Mutter vor dem sicheren Tod. Währenddessen schaut sein Vater nur starr und tatenlos zu, wie seine eigene Frau fast umgebracht wird. Da lernt Arlen etwas, das seine Weltsicht und sein Leben verändert: Er möchte nicht wie sein Vater ein Feigling sein und zusehen, sondern sich gegen die Dämonen wehren. Denn das, so glaubt er nach diesem Erlebnis, ist möglich!

Nicht nur Arlen rückt in den Mittelpunkt des Romans, zwei weitere Kinder werden im Verlauf ebenfalls vorgestellt und bei ihrem Aufwachsen und dem Meistern von Aufgaben im Erwachsenenalter beobachtet. Rojer, ein Junge, der bereits im jungen Alter von Dämonen angegriffen wird und seine Familie an sie verliert – ihn verschlägt es zu den Gauklern der großen, freien Städte. Komplettiert wird das Trio durch Leesha, die sich gegen die Heiratspolitik ihres Dorfes wehrt und schließlich bei einer Heilerin in die Lehre geht. Leider werden diese drei Leben lange Zeit separat von einander geführt, man sucht – von der gleichen Welt, in der sie leben, mal abgesehen – nach einem Verbindungsstück. Durch die langen Strecken, auf denen man einer bestimmten Person folgt, verliert man bei den übrigen beiden auch oft den Faden, weiß nicht mehr, in welcher Situation sie steckten, als man sie zuletzt beobachtet hat. Dass auch die einzelnen Szenen oft mit großem zeitlichem Unterschied zueinander stattfinden, lässt sich der direkte Zusammenhang an einigen Stellen nur schwer herstellen. Das Ende dieses Romans lässt jedoch darauf schließen, dass ebendiese Schwäche bei den Folgetiteln nicht mehr auftreten wird, da Leesha, Arlen und Rojer letzten Endes zueinander finden und fest entschlossen sind, ihren Weg gemeinsam fortzusetzen.

Aber genug der schlechten Seiten! Denn »Das Lied der Dunkelheit« überzeugt allein durch die Thematik. Die Angst, die tief in den Knochen der Bewohner steckt, wird spürbar, und die Dunkelheit fast greifbar. Schön umgesetzt ist der Konflikt zwischen Angst und Lähmung besonders im Falle Arlens, der erst am eigenen Leib merkt, wie sehr Furcht die Menschen handlungsunfähig macht. Doch mit den Jahren wird ihm deutlich, dass es eine Möglichkeit gibt, sich zu wehren – welche er letztendlich auch umzusetzen versucht. Diese Figur bietet großen Spielraum für Folgebände und die Weiterführung der Handlung. Auch für Spannung ist immer gesorgt, seien es Kämpfe mit den Dämonen, lebensgefährliche Umstände oder schlicht das Fehlen einer Unterkunft für die Nacht, welches den jeweiligen Unglücksraben zu einer Übernachtung im Freien zwingt.

Voraussichtlich im April 2010 wird der zweite Teil der Trilogie unter dem Titel »Das Flüstern der Nacht« erscheinen, der den weiteren Weg von Arlen, Leesha und Rojer begleiten wird.

»Das Lied der Dunkelheit« steht für Fantasy voller Energie, über deren Schwächen man in diesem ersten Teil noch wohlwollend hinwegsehen kann, da sie sich eigentlich in den Folgebänden nicht wiederholen können.

Peter V. Brett: Das Lied der Dunkelheit.
Heyne, Mai 2009.
690 Seiten, Taschenbuch, 15,00 Euro.

Janine Gimbel

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