Madrigal für einen Mörder
Madrigal für einen Mörder
Ein Krimi muss nicht immer mit Erscheinen des Kommissars am Tatort beginnen. Dass es auch anders geht beweisen die Autoren mit ihren Kurzkrimis in diesem Buch.
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Chris Tvedt: Frei von Schuld
Jetzt bestellen bei amazon.de! Man nehme den typischen Anwaltsallrounder, in diesem Fall Strafverteidiger, mit Marlowe -Allüren und Alkoholproblemen, Beziehungsunfähigkeiten und ständigen Geldproblemen. Schon haben wir wieder einen dieser überall in der westlichen Hemisphäre lebenden Spezies.

Der Schauplatz ist diesmal Bergen in Norwegen und unser Anwalt heißt Mikael Brenne. Er steuert sich durch seine eben beschriebenen Probleme in eine kaum zu lösende Falle, für die er aber selbst sorgt. Der Plot ist selten genug und ich habe durchaus Respekt vor der Idee: ein Strafverteidiger vertritt den als Mörder angeklagten Mandanten und ist allerdings selber der Mörder, was erschwerend hinzu kommt. Der gordische Knoten, der hier durchhauen werden will, ist klar: er will einen angeblichen, aber durch verschiedene Indizien so gut wie überführten Mörder frei kämpfen ohne sich selbst in Verdacht zu bringen.

Wir sind als Leser immer mittendrin, und verfolgen das Dilemma durchaus mit Sympathie. haben wir es doch hier mit dem üblichen skrupellosen Mafiagesocks zu tun, diesmal aus Südosteuropa, allerdings mit dem kleinen Hinweis, dass sich schließlich Brenne selbst von diesen Widerlingen hat anheuern lassen.

Dazu kommt eine gesunde Mischung von Romanzen und Fehltritten und, ich will es vorweg nehmen, sogar ein Happy End. Das wohl deshalb, weil es ein sehr guter Debütroman ist und wir wohl bald einen nächsten Fall mit Anwalt Brenne haben werden, wahrscheinlich auch bald im Fernsehen. 22 Uhr Sonntag, ZDF. So ungefähr muss man sich das alles vorstellen. Genuss ohne Reue.

Chris Tvedt: Frei von Schuld.
Droemer/Knaur, Februar 2009.
464 Seiten, Taschenbuch, 7,95 Euro.

Fred Ape

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