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Daniel Keyes: Blumen für Algernon (1959)
Jetzt bestellen bei amazon.de! »Blumen für Algernon« ist einer der beeindruckendsten Romane des 20. und ein Wegweiser für das 21. Jahrhundert. Daniel Keyes erzählt die Geschichte des geistig zurückgebliebenen Charlie Gordon, der durch eine Operation überdurchschnittlich intelligent wird.

Der zweiunddreißigjährige Charlie Gordon hat einen IQ von 68 und schreibt in unbeholfener Sprache seine Eindrücke in einem Tagebuch nieder, wie ihm sein Arzt es geraten hat. Denn Charlie ist dazu ausersehen, an einem einzigartigen Experiment teilzunehmen. Seine Intelligenz soll gesteigert werden, wie bereits bei der Maus Algernon erfolgreich geschehen. Tatsächlich scheint es den Wissenschaftlern zu glücken, dass Charlie ein normaler Mensch wird. Doch schnell erkennt Charlie Zusammenhänge, die selbst Akademikern verborgen bleiben. Auch muss er feststellen, dass er von seinen Arbeitskollegen in der Bäckerei, die abfällige Witze über ihn machten, früher nicht immer gerecht behandelt wurde.

Als Charlie sich wie ein Objekt behandelt fühlt, flüchtet er mit Algernon in die vermeintliche Freiheit. Für eine kurze Zeit entdeckt er eine Welt, die ihm bisher verborgen war. Er geht eine Beziehung ein und erinnert sich, wie seine Familie war, bevor er in ein Heim für Problemkinder kam.
Charlie Gordon ist ein Mensch, der zu gut für diese Welt ist. Seine Ehrlichkeit, Gutmütigkeit und Verletzlichkeit wandeln sich im Laufe der Geschichte. Seine Tragik veranschaulicht, dass Intelligenz nur einen Teil des Menschen ausmacht. Weder die Arbeitskollegen noch die Wissenschaftler sind menschlicher als Charlie.

Entweder fehlt es an Verständnis und Intelligenz, oder an Menschlichkeit und Integrität.
»Blumen für Algernon« ist im Grunde keine Science Fiction. Lediglich die Intelligenzsteigerung kann als Science-Fiction-Element gedeutet werden. Und weil der Autor Keyes sich nicht auf technische Erklärungen verließ, die veralten können, sondern auf die Lebenswelt Charlies, behält der Roman seine Wirkung. Die Reaktionen der Mitmenschen auf Charlie, wie auch Charlie selbst, sind mitreißend geschildert. Charlie passt weder als geistig zurückgebliebener noch als überdurchschnittlich intelligenter Mensch in die Gesellschaft. Lediglich der Durchschnitt scheint glücklich zu sein.

Daniel Keyes Novelle (1959) wurde mit dem Hugo, die Romanfassung (1966) mit dem Nebula Award ausgezeichnet. Bereits 1961 kam es zu der Filmadaption »The Two Worlds of Charlie Gordon« in der U.S. Steel Hour. Für die Hauptrolle in dem Kinofilm Charly (1968) erhielt Cliff Robertson einen Oscar. Weitere Adaptionen umfassen Theateraufführungen oder Hörspiele, den Fernsehfilm Flowers for Algernon (2000) mit den Schauspielern Matthew Modine und Kelli Williams sowie eine japanische Fernsehserie (2002).

Daniel Keyes: Blumen für Algernon (1959).
Klett-Cotta, Januar 2007.
298 Seiten, Hardcover, 19,90 Euro.

Ulrich Blode

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