Der himmelblaue Schmengeling
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Glück ist für jeden etwas anderes. Unter der Herausgeberschaft von Katharina Joanowitsch versuchen unsere Autoren 33 Annäherungen an diesen schwierigen Begriff.
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Jeanine Krock: Der Venuspakt
Jetzt bestellen bei amazon.de! Seit Jahren verleugnet Nuriya ihr wahres Gemüt, als ihre Tante jedoch auf eine Weltreise geht, soll sie mit ihrer Schwester Selena deren Antiquariat ein Jahr lang führen. Die beiden Schwestern geraten in ihrer Heimatstadt in einen Sog mysteriöser Ereignisse, deren Gipfel ein Angriff auf die beiden ist. Nuriya überlebt nur, da der geheimnisvolle und blasse Fremde namens Kieran sie in sein Haus mitnimmt. Doch sie ahnt nicht, was wirklich geschehen ist. Eine Tochter des Lichts begibt sich – unwillentlich – auf den Weg in die Finsternis. Unterstützt wird sie dabei von etlichen Artgenossen Kierans, verschlossen wirkenden Vampiren, von denen jeder ein eigenes Ziel verfolgt. Doch wem kann Nuriya trauen?

Nuriya ist, das wird schnell klar, eine Fee, die sich aber ganz und gar von ihrem magischen Wesen abgewandt hat, das sich lediglich noch ab und an in ihrem Schutzgeist Ninsun zeigt. Sie trifft auf das Böse, verkörpert durch Kieran – der ihr eigentlich nichts Böses will –, einen Vampir, einen geborenen Vampir, um genau zu sein. Jeanine Krock entwirft das Bild einer royalistisch organisierten Vampirgesellschaft, in der es Vampire gibt, die von anderen dazu gemacht worden, und solche, denen dieses Schicksal von Geburt an zuteil wird. Die geborenen Vampire können nur einmal in ihrem Dasein eine Sterbliche verwandeln – so geschehen bei Kieran mit Nuriya, für die er im Augenblick ihres Todes alles aufopfert, seine einzige Chance, jemals seine Seelenpartnerin zu finden, für immer hergibt. Licht und Dunkelheit, Feen und Vampire werden hier einander gegenübergestellt. Nuriya wird zum Bindeglied zwischen beiden Gesellschaft, zu der jungen Frau, auf der die Hoffnung liegt, durch den Venuspakt erneut für etliche Jahre die Welt im Gleichgewicht zu halten.

Die Idee ist gut, nicht neu, aber doch interessant. An der Umsetzung mangelt es allerdings, denn eine Vielzahl von Figuren wird dem Leser in rascher Abfolge vorgestellt, die Szenen stehen nur locker miteinander in Verbindung. Und keiner – nicht die Fee Niyura, nicht der Vampir Kieran oder einer seiner zahlreich auftretenden Verwandten, nicht der Werwolf Erik – bekommt mehr als einen Hauch von Aufmerksamkeit. Weniger ist in Bezug auf die Figurenzusammenstellung manchmal mehr! Der Fokus liegt zudem auf ebendiesen mannigfaltigen Figuren, mit keiner wird man wirklich warm, da sie selten lange genug in Erscheinung zu treten, um wirklich zu merken, was die einzelnen Akteure bewegt.

Eine Geschichte mit Potential wird hier eher oberflächlich abgehandelt – bestenfalls nette Unterhaltung.

Jeanine Krock: Der Venuspakt.
Egmont LYX, Juli 2009.
332 Seiten, Taschenbuch, 8,95 Euro.

Janine Gimbel

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