Der Cousin im Souterrain
Der Cousin im Souterrain
Der nach "Dingerchen und andere bittere Köstlichkeiten" zweite Streich der Dortmunder Autorinnengruppe "Undpunkt".
mehr ... ] [ Verlagsprogramm ]
 SIE SIND HIER:   HOME » LESELUST » Sternenschatten IMPRESSUM
NEWSLETTER
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

Jetzt anmelden! ]

UNSERE TOP-SEITEN
1.) Literatur-News-Ticker
2.) Leselust
3.) Forum
4.) Mitmach-Projekt
5.) Schreib-Lust-News 6.) Ausschreibungen 7.) Wettbewerbs-Tipps
Sergej Lukianenko: Sternenschatten
Jetzt bestellen bei amazon.de! Die Menschheit ist nicht alleine im All. Statt aber eine F√ľhrungsposition im Kanon der V√∂lker einzunehmen, muss der Mensch sich innerhalb der Konklave mit der ungeliebten Position des Transporteurs, des interstellaren
Fernfahrers begn√ľgen.
Ais dann mit den Geometern, einer dem Menschen √§u√üerlich verbl√ľffend √§hnlichen Rasse eine neue technologische Hochkultur auf den Plan tritt, gilt es sich zu positionieren.
Pjotr Chrumow schlich sind in "Sternenspiel" bei den Geometern ein, und kundschaftete sie aus. Nach der erfolgreichen Flucht ahnt er, dass nur ein Wunder die Menschen und ihre wenigen Verb√ľndeten vor der Vernichtung in der Auseinandersetzung zwischen der Konklave und den Geometern retten kann - oder eine dritte Kraft.
Die Geometer flohen einst panisch aus dem Zentrum der Galaxis. Doch was hat diese so m√§chtige Rasse von dort vertrieben, und gilt die alte Weisheit- der Feind meines Feindes ist mein Verb√ľndeter?
So hei√üt es f√ľr Pjotr erneut sich auf den Weg zu machen - in den Kern der Galaxis, ins Reich des m√§chtigen Schattens...

Vorliegendes Fr√ľhwerk aus dem Hause Lukianenko setzt die Handlung aus "Sternenspiel" nahtlos fort. Bei dem mehr als lesefreundlichen Satzspiegel h√§tte man beide Romane problemlos in ein noch dazu recht d√ľnnes Taschenbuch unterbringen k√∂nnen, so danken es zumindest die Augen wenn auch nicht der Geldbeutel den Markentingstrategen, dass diese auf eine Ver√∂ffentlichung im Lukianenko-√ľblichen Paperbackgewandt gedr√§ngt haben.
Im Gegensatz zur ersten Band geht es dieses Mal gleich weg von unserer heimatlichen Scholle mitten hinein ins galaktische Abenteuer.
Was auff√§llt ist, dass der Autor seine sp√§teren St√§rken, die pointierte Darstellung menschlicher, insbesondere russischen Schw√§chen zwar immer wieder ein wenig aufblitzen l√§sst, dies jedoch oftmals in dem Text untergeht. H√§ufig setzt er uns dabei absatzlange Beschreibungen eigentlich banaler Gegenden oder Ereignisse vor, verliert sich in pseudophilosophischen Erg√ľssen. Das liest sich dann, ich bin fast erschreckt es zuzugeben, langatmig und uninspiriert. Immer wieder einmal blitzt der Ideenreichtum Lukianenkos auf, pr√§sentiert er uns skurrile Figuren und interessante Wendungen. Alles in Allem aber fehlt es an einem durchg√§ngigen roten Faden; reihen sich Ereignisse aneinander, die uns kaum zu packen verm√∂gen. Gerade im Vergleich zu seinen neueren Werken - ich pers√∂nlich halte "Spektrum" nach wie vor f√ľr seinen faszinierendsten Roman - wird deutlich, in welchem Masse sich der Autor weiterentwickelt hat. Bot der erste Band des Zweiteilers insbesondere zu Beginn des Romans noch einige Glanzlichter, so wird sich der Fan mit dem zweiten Teil ungleich schwerer tun.

Sergej Lukianenko: Sternenschatten.
Heyne, Juli 2009.
624 Seiten, Taschenbuch, 15 Euro.

Carsten Kuhr

Wie hat Ihnen diese Rezension gefallen? Schreiben Sie uns!
Name:


E-Mail:


Auf welches Buch beziehen Sie sich?


Text:

ANZEIGEN
Das Buch Sternenschatten von Sergej Lukianenko jetzt bestellen bei:
Jetzt direkt bei amazon.de bestellen! Jetzt direkt bei bol.de bestellen! Jetzt direkt bei buch.de bestellen! Jetzt direkt bei buecher.de bestellen! Jetzt direkt bei libri.de bestellen! Jetzt direkt bei thalia.de bestellen!
 LINKTIPPS: Naturwaren Diese Website wird unterstützt von:

www.mswaltrop.de
Copyright © 2006 - 2023 by Schreiblust-Verlag - Alle Rechte vorbehalten.