Madrigal für einen Mörder
Madrigal für einen Mörder
Ein Krimi muss nicht immer mit Erscheinen des Kommissars am Tatort beginnen. Dass es auch anders geht beweisen die Autoren mit ihren Kurzkrimis in diesem Buch.
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Christoph Marzi: Heaven – Stadt der Feen
Jetzt bestellen bei amazon.de! Nur auf den Dächern Londons kann David wirklich frei sein. Hier springt er, geschwind wie der Wind, von Haus zu Haus und lässt den Trubel der Metropole hinter sich. Doch in einer kalten Novembernacht soll sich seine Sichtweise auf die Stadt für immer verändern. Er trifft auf ein Mädchen namens Heaven, die behauptet, ein Unbekannter habe ihr soeben das Herz aus dem Leib geschnitten und sei damit auf und davon. Da sie frei von Wunden ist und quicklebendig, glaubt ihr der 17-Jährige nicht. Er kommt zu der Erkenntnis, dass Drogen für das Verhalten von Heaven verantwortlich sein müssen. Zur Absicherung bringt er sie ins Krankenhaus – und auch hier sind die Ärzte ratlos. Kein Herzschlag wird bei der jungen Frau gefunden! Ist an ihrer Geschichte doch etwas dran? David und Heaven begeben sich gemeinsam auf die Suche nach dem Fremden und decken eine Geschichte auf, die seit Jahren untrennbar mit dem Schicksal der Stadt verflochten ist.

London. Damit verbinden die Fans Christoph Marzis sehr schnell eine Welt zwischen den Hochhäusern und Türmen der Banken, eine Welt der Magie und der zauberhaften Wesen. Auch Heaven und David leben in dieser Metropole und entdecken, dass ihre Heimatstadt mehr zu bieten hat als den Hyde Park und Big Ben. London bleibt Marzis unverkennbarer Romanschauplatz und jede Zeile sprüht vor der Faszination, die der Autor mit der Stadt verbindet.

Zwei junge Erwachsene machen sich hier auf, um das Geheimnis um Heavens verlorenes Herz zu lüften – Spannung ist allein dadurch vorprogrammiert, dass nie klar ist, wie lange das Mädchen wohl noch ‚ohne Herz’ überleben kann. Die beiden treffen auf den Fremden, den die Atmosphäre des Todes umgibt und der sich – je nach dem Stadtteil, in dem er sich aufhält – mit unterschiedlichen Namen von Figuren aus Charles Dickens Romanen schmückt.

Der Fokus wechselt zwischen Heaven und David, jeder für sich auf angenehme und sympathische Weise ausgeschmückt, mysteriös und mit Identifikationspotential zugleich. Zwischenspiele lassen die Leser aber auch Einblicke gewinnen in die Handlungsabläufe anderer Beteiligter, deren Loyalität sich nie ganz bestimmen lässt. Feind oder Freund? Das wird bis zur letzten Seite unklar bleiben und sorgt bei dem vorliegenden Roman für Abwechslung und den Wunsch, rasch weiter zu lesen.

Wer nach Mythen sucht, die – wie in den Bänden der Uralten Metropole – aufgegriffen werden, um aus einem neuen Licht betrachtet zu werden, wartet hier vergebens. Ein rein fiktives Ereignis wird zum Aufhänger der Geschichte: Londons Sternenhimmel, der an einem bestimmten Tag im November plötzlich in einem Stadtteil erlischt. Die Recherche nach der Ursache führt die beiden Protagonisten zurück in Heavens Vergangenheit, zurück zu dem Teil ihres Wesens, der, bisher unentdeckt, das Mädchen mit ihrer verstorbenen Mutter verbindet.
Zwischen Heaven und David entwickelt sich im Laufe der Ereignisse natürlich auch eine Liebesgeschichte – keine Angst, ganz ohne Kitsch! Alles dreht sich in seinem Kern um dieses eine Gefühl, das die Menschen bewegt und in diesem Roman auf ganz wundervolle Weise verewigt wird.

Eine fantasie- und geheimnisvolle Reise nach London bietet Christoph Marzis neuer Roman »Heaven«, die vor allem junge Leser ab 14 Jahren ansprechen soll, aber gleichfalls diejenigen begeistern kann, die der Zielgruppe bereits entwachsen sind, Marzis Schreibe jedoch zu schätzen wissen.

Christoph Marzi: Heaven – Stadt der Feen.
Arena Verlag, Juli 2009.
358 Seiten, Gebundene Ausgabe, 14,95 Euro.

Janine Gimbel

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