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Susanne Ruitenberg und Julia Breitenöder haben Geschichten geschrieben, die alle etwas mit Frankfurt zu tun haben.
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F.E. Higgins: Silbertod
Jetzt bestellen bei amazon.de! Pin hat in dem Städtchen Urbs Umida wenig zu lachen. Nicht nur, dass ihm der anhaltende Gestank des Flusses zu schaffen macht – nein, auch sein Leben steht Kopf. Erst vor einem Jahr verstarb seine Mutter, woraufhin das Verhältnis zum Vater stetig schlechter wurde. Als sein Onkel Fabian schließlich auf den Plan trat, um sein Erbe einzufordern, überschlugen sich die Ereignisse. Fabian wurde kurze Zeit später mit einem silbernen Apfel in der Tasche tot aufgefunden, Pins Vater blieb spurlos verschwunden. Natürlich geriet er dadurch in Verdacht und Pin hatte alle Hände voll zu tun, sich der Gerüchte zu erwehren. Nun schlägt der Silberapfelmörder, wie ihn den Reporter Deodonatus tauft, wieder zu. Eine Serie von Morden erschüttert die heruntergekommene Stadt und Pin selbst wird zur Zielscheibe.

Bei »Silbertod« handelt es sich – wie die Autorin es im Nachwort selbst beschreibt – um eine Parallelgeschichte zu ihrem ersten Jugendroman, »Das schwarze Buch der Geheimnisse«. Zum Verständnis des vorliegenden Buches muss man dieses nicht gelesen haben, am Ende mag man lediglich neugierig sein über die Verbindungen, die sich zwischen den beiden finden lassen.

Die Atmosphäre in »Silbertod« ist, wie schon mit Blick auf die Kurzbeschreibung deutlich werden sollte, düster – aber gleichfalls mit Spannung versehen. Da sind die Morde zum einen, Pins Lebensgeschichte zum anderen. Und dann wird in einer Nacht eine Verbindung zwischen beiden Handlungssträngen geschaffen, da Pin selbst Opfer des Apfelmörders wird, den Anschlag allerdings lädiert überlebt. Der Junge ist eine gelungene Romanfigur, die gut und gerne von der Autorin hätte weiter ausgeleuchtet werden können. Er hält die Waage zwischen Geheimnis und Offenheit, und behält somit das ständige Interesse des Lesers auf sich. Ergänzt wird die Figurenzusammenstellung im späteren Verlauf durch Juno, ein Mädchen, das dem unheimlichen Knochenmagier bei seinen Aufführungen hilft. Und auch sie hält Mysterien bereit, teilweise noch erschreckender als Pin selbst – ihr Schicksal ist, das stellen die beiden Jugendlichen schnell fest, auf wundersame Weise mit dem Pins verbunden.

Der Schreibstil und die aufkommende Atmosphäre erinnern, wie auch die Figuren, an Charles Dickens. In die Geschichte kann man herrlich abtauchen und sich von der Stadt Urbs Umida, dem gnadenlosen Fluss und den dunklen Gassen verzaubern lassen. Zwielichtige Gestalten, ein Mörder, ein Knochenmagier, der Tote auferstehen lässt, und ein Monster im Keller einer Gaststätte – was möchte man mehr?

Ein schön geschriebenes, spannendes Buch für Mädchen und Jungen ab 12 Jahren. Dieses Buch macht Lust auf mehr von Juno und Pin. Und zurückkehren nach Urbs Umida, das wird Frau Higgins in ihrer nächsten Veröffentlichung – wann die deutschen Leser in diesen Genuss kommen, ist allerdings noch unklar.

F.E. Higgins: Silbertod.
Oetinger, Februar 2009.
304 Seiten, Gebundene Ausgabe, 16,90 Euro.

Janine Gimbel

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