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Ulrike Schweikert: Die Herrin der Burg, gesprochen von Joseline Gassen
Jetzt bestellen bei amazon.de! Es geht um zwei Töchter desselben Vaters: Tilia und Gret. Aber sie haben nicht dieselbe Mutter, deswegen ist die eine die Tochter des Burgherrn und die andere nur die Magd. Tilila bekommt den Auftrag, auf der Burg der Zollern die Tochter des hohen Herrn zu unterhalten und Gret reist mit ihr. Die beiden reisen in eine Welt voller Machtgier, Intrigen, Eifersucht, offenen Machtkämpfen und verborgenen Liebschaften.

Eines muss ich hier unbedingt vorwegschicken. Das neuste Buch von Ulrike Schweikert hat mir gut gefallen. Aber dieses Hörbuch konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Es ist sicher richtig, dass das Jahr 1267 sich nicht gerade durch Kuschelromantik auszeichnete und Vergewaltigungen und Überfälle an der Tagesordnung waren. Normalerweise stört mich Brutalität im Roman auch nicht im mindesten, sind sie gut geschrieben, können solche Szenen sehr eindringlich sein, um hier mal das Wort "unterhaltsam" zu vermeiden. Aber hier gibt es zu viele ausschweifende und ermüdende Erklärungen am Anfang und immer wieder. Es gelingt der Autorin nicht, den Leser für die Protagonisten wirklich zu interessieren, sie wechseln zu schnell und es sind viel zu viele Personen, so dass man sehr schnell Überblick und Interesse verliert. Die Handlung ergeht sich viel zu sehr in Beschreibungen und bleibt weit weg von den eigentlich Handelnden, bei denen es dem Zuhörer letztendlich auch nicht wichtig wird, ob sie leiden oder nicht. Und an Leiden mangelt es gewiss nicht. Eine mittelalterliche Katastrophe nach der anderen durchpflügt die Leben der Protagonisten, ohne dass es wirklich einen Einfluss auf den Verlauf des Romans hätte.

Das ist bereits das zweite mittelalterliche Hörbuch, dass mir so gar nicht gefiel. Vielleicht sind solche Romane auch einfach nicht zum Hörbuch geeignet. Obwohl Joseline Gassen wirklich nicht schlecht liest, scheint ihre Stimme die Distanz noch zu verstärken. Sie betont die Furcht und Panik in den Protagonisten gut, aber trotzdem oder gerade deswegen hat man zeitweise den Eindruck, sich in einem Groschenroman zu befinden.

Ulrike Schweikert: Die Herrin der Burg, gesprochen von Joseline Gassen.
Lübbe, Dezember 2007.
CD, 10,95 Euro.

Regina Lindemann

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