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Philip K. Dick: Blade Runner (1968)
Jetzt bestellen bei amazon.de! Der Androidenjäger Rick Deckard übernimmt von seinem Kollegen Dave Holden den Auftrag entflohene Nexus-6-Androiden zu jagen. Die Arbeitsandroiden sind vom Mars zur Erde geflohen und im Großstadtdschungel untergetaucht. Deckard ist verpflichtet den Voight-Kampff-Test bei verdächtigen Personen vorzunehmen, um die Identität zweifelsfrei festzustellen. Die Androiden sind auf den ersten Blick nämlich nicht von Menschen zu unterscheiden. Und sie tun alles, um nicht aufzufallen. Sie tarnen sich als normale Angestellte, oder auch als Polizisten und Schauspieler. Philip K. Dick schildert einen Tag im Leben des Prämienjägers Rick Deckard.
„Blade Runner“ bzw. „Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“, so der Originaltitel, ist ein vielschichtiger Roman. Die Menschen nutzen die Penfield-Stimmungsorgel, um ihre Gefühle zu beeinflussen. Eine Möglichkeit mit der zerstörten Umwelt und der Einsamkeit umzugehen, denn viele Stadtteile sind inzwischen verwaist. Und ein lebendiges Tier zu besitzen ist das Statussymbol schlechthin, weil sie durch den Krieg und die Radioaktivität fast ausgestorben sind. Streng werden die Preise für die echten Tiere überwacht. Für die Kopfprämien will Deckard sich ein lebendiges und keine mechanische Nachbildung kaufen.

Die Frage nach dem wirklichen Leben nimmt einen großen Raum in „Blade Runner“ ein. Unterscheiden sich biologisches und künstliches Leben? Haben die gejagten Androiden auch Gefühle? Rick Deckard zweifelt schon mal an, ob er wirklich ein Mensch ist. Zu nervenaufreibend ist die Suche nach den Entflohenen und die zerstörte Umwelt ist eine Belastung für ihn und alle anderen.

Besonders machen den Roman die Einzelheiten, die die Hauptgeschichte ergänzen. Deckard stößt auf ein Polizeirevier, das vollkommen von Androiden besetzt ist und für sich alleine zuständig ist. Die Station arbeitet praktisch abgeschlossen von der Außenwelt als Tarnung für die Androiden. Hier schimmert Dicks Frage nach der Wirklichkeit durch. Denn erstaunlich ist, dass bisher niemand darauf aufmerksam wurde. Und die Buster Freundlich Show läuft den ganzen Tag wiederholungsfrei im Fernsehen und Radio, was für den Hauptdarsteller eigentlich unmöglich ist, wäre er ein Mensch. „Blade Runner“ funktioniert auf mehreren Ebenen. Neben einer starken und spannungsgeladenen Handlung widmet sich Philip K. Dick philosophischen Überlegungen.

1982 kam eine Filmadaption von „Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“ in die Kinos. Meisterhaft zeichnete Ridley Scott ein futuristisches Bild einer übervölkerten Stadt in der Dunkelheit. Zwar orientiert sich Scotts „Blade Runner“ nur lose an der Vorlage, dennoch gilt der Film als eine der besten Interpretationen von Dicks Erzählungen.

Philip K. Dick: Blade Runner (1968).
Heyne, September 2002.
272 Seiten, Taschenbuch, 9,95 Euro.

Ulrich Blode

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