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Gerald Messadie: Ein Freund namens Judas
Jetzt bestellen bei amazon.de! „Judas“ gilt als Synonym für „Verräter“ schlechthin. Der zwölfte Jünger, der am Gründonnertag den Aufenthaltsort Jesu im Garten Gethsemane verriet und die Soldaten zu seinem Herrn führte, auf dass sie ihn gefangen nehmen und kreuzigen konnten. Die Evangelien der Bibel lassen bei dieser Geschichte einige Fragen offen und Gerald Messadié beleuchtet die Sache erneut und kommt zu ganz anderen Schlüssen.

Die offenen Fragen: Judas war der Schatzmeister der Gruppe. Wenn er so geldgierig war, dass er Jesus für 30 Silberlinge verriet, warum hat er sich nicht einfach die Vereinskasse genommen und ist auf Nimmerwiedersehen verschwunden? Jesus sagte während des letzten Abendmals, dass einer der Seinen ihn ausliefern würde und deutete auf Judas („Wem ich das Brot reiche ...“). Er hat aber nichts dagegen getan, weder hat er Judas aufgehalten noch ist er geflohen. Wozu brauchte die Heilsgeschichte einen Verräter und kann man bei so offensichtlichem Vorwissen überhaupt noch von Verrat sprechen? Judas Motivation sieht Matthäus in seiner Wut über die Verschwendung des Öls, das Maria aus Magdala Jesus über den Kopf gießt und dessen Kosten man besser in die Unterstützung der Armen investieren sollte. Aber der Vorfall lag überhaupt nicht in Jesus Verantwortung, sondern in Marias. Und zuletzt der Bruderkuss im Garten Gethsemane: Warum? Wäre es nicht viel einfacher gewesen, die Soldaten hinzuführen und dann hübsch im Dunklen verborgen auf den Meister zu zeigen? Gerald Messadié machte sich auf die Suche nach Antworten und Zusammenhängen und dabei herausgekommen ist eine ganz andere Geschichte mit sehr viel komplizierteren Motivationen.

Das Buch ist nicht leicht verständlich. Es geht um die verschiedenen Ausrichtungen der altjüdischen Sekten und um die Absichten des Hohepriesters Kaiphas und seiner Anhängerschaft ebenso wie um die von Pilatus und seine Vertrauten. Aber es ist eine sehr genau durchdachte und recherchierte andere Sicht der Erzählung aus der Bibel und lohnt sich schon deswegen.

Gerald Messadie: Ein Freund namens Judas.
Droemer, Juli 2009.
288 Seiten, Taschenbuch, 8,95 Euro.

Regina Lindemann

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