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Alan Bradley: Flavia de Luce: Mord im Gurkenbeet
Jetzt bestellen bei amazon.de! England, um 1950: Die elfjährige Flavia de Luce findet eines Morgens auf dem Gut der Familie, welches sie mit dem Vater und ihren beiden älteren Schwestern bewohnt, eine Leiche im Gurkenbeet. Aufgebracht alarmiert sie den Hausangestellten Dogger, die Polizei steht schon bald im Hof. Hängt der Streit, den Flavia am Vorabend zwischen ihrem Vater und dessen unbekanntem Besucher belauscht hat, mit der Sache zusammen? Das Mädchen ermittelt auf eigene Faust und besucht zuallererst das Hotel des kleinen Örtchens, den Ort, an dem der Tote abgestiegen sein muss. Die Spuren führen sie in die Vergangenheit, nach England in den 20er Jahren.

Die Protagonistin ist für einen Krimi unheimlich jung, das stimmt. Und »Mord im Gurkenbeet« ist – das zeigt vielleicht schon der Titel – alles andere als gewöhnlich. Hierbei handelt es sich um eine pfiffige Kriminalgeschichte mit einer wissbegierigen, besserwisserischen Ermittlerin, die für ihr Alter unheimlich reif wirkt, an Chemie interessiert ist und das Leben ihrer Mitmenschen genau beobachtet. Ja, in der Tat hätte niemand Besseres die Leiche finden können als die kleine Flavia. Sie erweist sich im Laufe der Geschichte als deutlich gewitztere Detektivin als die beiden Polizisten, die ebenfalls vorgestellt werden. Amüsant gezeichnet ist diese Figur des elfjährigen Mädchens, das einerseits noch Kind ist, andererseits schon nach Höherem strebt und seinen Mitmenschen mit seiner Auffassungsgabe und einer blühenden Fantasie um Längen voraus ist.

Auf sprachlicher Ebene überzeugt Alan Bradley hier gleichermaßen, trifft einen witzigen Ton und fängt damit die beschriebenen Facetten von Flavias Persönlichkeit ein, während der Leser eine erheiternde Zeit mit dem Buch hat.

Alan Bradleys Roman gewann auf internationaler Ebene dem Dagger Award, einen der bedeutendsten Krimipreise, mit nur einem einzigen Kapitel! Kein Wunder: Das Gesamtbild ist gleichfalls überzeugend, der Plot kommt stetig voran und Flavia sorgt – manchmal ungewollt – für einige Lacher. Dabei geht es nicht nur um die Leiche im Gurkenbeet, sondern auch um Flavias ständige Auseinandersetzungen mit ihren Schwestern und das oft als langweilig abgestempelte Hobby des Briefmarkensammelns, das hier alles andere als eintönig ist!

Ein lustiger Krimi mit pfiffiger Idee und einer Ermittlerin, von der es hoffentlich bald in deutscher Übersetzung mehr zu lesen gibt! Die kleine Flavia wird auch die Herzen derer höher schlagen lassen, die sonst mit Krimis nichts anfangen können. Denn »Mord im Gurkenbeet« ist beste Unterhaltung und viel mehr als nur ein Krimi.

Alan Bradley: Flavia de Luce: Mord im Gurkenbeet.
Penhaligon, September 2009.
384 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,95 Euro.

Janine Gimbel

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