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Nicholas D. Satan: Das Tagebuch des Teufels, gelesen von Matthias Keller u.a.
Jetzt bestellen bei amazon.de! Des Teufels Memoiren über all die wichtigen Ereignisse der Welt sind hier auf zwei CDs mit einer Laufzeit von etwa 160 Minuten gepresst. Satan höchstpersönlich beschreibt sein Zutun zu Schöpfung, Pest und Krieg und lässt die Zuhörer damit tief in sein Tagebuch und seine Geheimnisse eintauchen. Passend zum Aufbau des Buches, das aus einem Vorwort des Schreibers besteht, der für die Aufzeichnung verantwortlich war, und dem eigentlichen Text des Teufels, teilen sich drei Sprecher die Aufgabe, den Text in Gänze auf dieses Hörbuch zu bannen. An manchen Stellen findet eine leise musikalische Untermalung im Hintergrund statt, der Text ist entgegen der aktuellen Trends ungekürzt.

Aber auch das hilft diesem Hörbuch nicht wirklich auf die Sprünge. Während das Buch noch von seiner auffallenden Gestaltung profitiert, lässt sich diese beim Hörbuch bestenfalls auf der Hülle bemerken. Aufwändig bemalte Listen wirken hier in gesprochener Form nur recht verhalten; wenn Katharina Schmidt den Steckbrief des Teufels vorliest, geht jeglicher Witz verloren, egal wie gut sie das Gelesene dabei betont. Die rasch wechselnden Kapitel und zusätzlichen Anmerkungen aus den Fußnoten wirken kaum, wenn es sich auch als eine gute Idee erweist, die zeitlichen Einordnungen ebenfalls von der Frauenstimme tragen zu lassen.
Die Sprecher machen ihren Job ohne Frage gut und führen mit der nötigen Betonung, bzw. im Falle des Teufels des Desinteresses an den erwähnten Aspekten und seinem Enthusiasmus fürs Böse, durchaus vernünftig durch den Text, wirkliche Begeisterung kommt aber nicht auf.

»Das Tagebuch des Teufels« ist ein Buch, das sich für die Hörform schlichtweg nicht eignet. Was als Buch zumindest einigen Lesern noch Spaß bereiten mag, wirkt in dieser Form bruchstückhaft und wenig verständlich.

Nicholas D. Satan: Das Tagebuch des Teufels, gelesen von Matthias Keller u.a..
Eichborn Lido, März 2009.
2 CDs, 19,95 Euro.

Janine Gimbel

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