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Sarah Ash: Die Tränen von Artamon 01. Eis und Schatten
Jetzt bestellen bei amazon.de! Der Maler Gavril soll ein Portrait von Astasia, der Tochter seines Lords, erstellen. Während ihrer Treffen entdecken die beiden ihre Gefühle füreinander, doch der mittellose Gavril gerät ins Fadenkreuz der Obrigkeiten. Gerade als sich die Ereignisse zuspitzen, steht ein Fremder vor seinem Haus. Er behauptet, dass Gavril der Sohn des Drakhaon, des Drachenkriegers von Azhkendir sei. Dieser sei kürzlich verstorben und Gavril sein einziger Erbe. Nur widerwillig folgt der junge Mann den Truppen in das ferne Land und verliert Astasia so aus den Augen. Doch das Schicksal soll die beiden wieder zusammenführen – und es hält weitere Abenteuer für Gavril bereit.

Bei diesem Roman ergibt sich ein interessantes, wenn auch unrealistisches Zusammenspiel der Figuren. Am Ende hat jeder der Beteiligten alle anderen irgendwie über drei Ecken verdächtigt, getroffen oder bekämpft. Sie sind alle eng miteinander verbunden durch ein Netz aus Verrat und Freundschaft, aus Krieg und Frieden. Schneeeulen werden als Spione des Feindes angesehen und der Drakhaon ist zu ungeahnten Taten fähig, wenn er sich auf sein Erbe beruft, das von Generation zu Generation in Gavrils Familie weitergegeben wird. Die Grundidee ist nicht neu, wird an dieser Stelle auch nicht spektakulär oder sprachlich überzeugend von Sarah Ash umgesetzt. Und doch lässt sich »Eis und Schatten« angenehm lesen, wenn man nicht allzu viel erwartet. Neben Gavril wird besonders das junge Mädchen Kiukiu interessant, das eine magische Gabe in sich entdeckt und so unwillentlich zwischen die Fronten gerät, obwohl sie doch ursprünglich für das Feuer in Gavrils Kammer zuständig war.

Die Mischung, die entsteht, ist allemal interessant. Vampirimus, Drachen und europäische Sagen vermischt mit Elementen der High Fantasy – wenn nur die Autorin etwas sprachgewandter wäre, hätte sie damit ein wertvolles Buch aufbauen können. Eindrücklich beschrieben ist zumindest Gavrils Zwiespalt, die des Helden wider Willens. Eigentlich ein Maler, will er gar nicht der Held der Geschichte sein. Und als er sich dann langsam damit abfindet, dass dies seine Bestimmung ist, merkt er, dass er mit jedem Mal, das er seine Macht nutzt, tiefer hineinrutscht in ein Loch, aus dem er sich nicht mehr befreien kann und das ihn immer weiter entmenschlicht. Auf diesem Konflikt kann die Autorin durchaus die beiden übrigen Bände aufbauen, von denen der zweite, »Der Eisenturm«, im Dezember 2009 erscheint.

Dieser Auftakt der Artamon Trilogie kann nicht auf ganzer Linie überzeugen, ansatzweise sind hier interessante Ideen verpackt, das gewisse Etwas fehlt aber noch.

Sarah Ash: Die Tränen von Artamon 01. Eis und Schatten.
Bastei Lübbe, August 2009.
795 Seiten, Taschenbuch, 8,95 Euro.

Janine Gimbel

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