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Susanne Ruitenberg und Julia Breitenöder haben Geschichten geschrieben, die alle etwas mit Frankfurt zu tun haben.
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Uwe Klausner: Pilger des Zorns
Jetzt bestellen bei amazon.de! Im Jahre 1416 reist Bruder Hilpert von Maulbronn auf dem Main von Würzburg Richtung Eifel. Für die Fahrt sucht er sich ausgerechnet die „Charon“ aus und ist sofort umgeben von seltsamen Gestalten. Einem Kapitän, der offensichtlich keine Ahnung hat, dafür aber eine Menge Jähzorn in sich trägt; einem verstummten Mädchen; einem seltsamen Gaukler. Und bereits in der ersten Nacht wird Bruder Hilpert betäubt, was nur seinen detektivischen Ehrgeiz weckt. Nach und nach kommt er hinter die Geschichten seiner Mitreisenden, die zum Teil mit privaten Tragödien, zum Teil aber auch mit hochbrisanter Kirchenkritik zu tun haben.

Hauptschauplatz der Geschichte ist die „Charon“, so dass sie ähnlich wie bei Wallace oder Christie Konstellationen auf engstem Raum ergeben. In der ersten Hälfte werden Rätsel aufgebaut, die im zweiten Teil allmählich aufgelöst werden, dann erst bekommt jeder Handelnde Sinn und Platz. „Pilger des Zorns“ ist viel mehr ein Krimi als ein historischer Roman, dass es ausgerechnet Hussiten sind, die sich auf der „Charon“ eingeschifft haben, scheint eher Zufall als Handlungsträger zu sein. So erfährt man sehr wenig über die religiösen und politischen Umstände, unter denen sie gelebt haben. Die Handlung zieht sich über mehrere Tage, die sinnvoll nach den klösterlichen Gebetsstunden aufgebaut sind. Das hilft, den roten Faden während der häufigen Perspektivwechsel nicht zu verlieren. Durch deutlichen Stilwechsel beim Perspektivwechsel gelingt es dem Autor, die Handlungsträger geschickt herauszuarbeiten. Trotz des an sich flüssig zu lesenden Stils, bin ich einige Male über die Sprache gestolpert, könnte allerdings nicht festmachen, woran das lag. Es las sich, als wäre das verwendete Wort irgendwie nicht ganz genau passend.

Fazit: empfehlenswert für Fans des guten alten Krimis mit Spaß am Rätsellösen während des Lesens.

Uwe Klausner: Pilger des Zorns.
Gmeiner-Verlag, Juli 2009.
322 Seiten, Taschenbuch, 12,90 Euro.

Regina Lindemann

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