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Markus Heitz: Drachenkaiser
Jetzt bestellen bei amazon.de! Vor drei Jahren, ebenfalls just vor der Buchmesse erschien im Piper Verlag mit „Die Mächte des Feuers“ der erste Roman aus der Versschmiede mahets, wie sich Erfolgsautor Markus Heitz auf seiner Internetseite nennt, der mit einer Hardcoveredition geadelt wurde.
Mit großem Werbeaufwand gestartet, hüpfte der Roman flink auf die Bestsellerlisten und in die Herzen der Fans.

Die Idee, eine phantastische Jagd auf die fliegenden Reptilien im Europa der zwanziger Jahre anzusiedeln, eine Gruppe furchtloser Drachenkämpfer, Nachfahren des heiligen St. Georg, ins Zentrum der Auseinandersetzung zu stellen und mit einem ergreifenden Showdown zu verbinden erwies sich als Erfolgsrezept. Wenn ich persönlich mir auch gewünscht hätte, dass der Autor ein wenig mehr auf die Zeit seiner Handlung und ihre Besonderheiten eingegangen wäre, erwies sich der Roman als Pageturner.

Eigentlich war die Handlung per se ja abgeschlossen, doch Markus Heitz wäre ein schlechter Autor, wenn ihm nicht eine Möglichkeit eingefallen wäre, seinen damaligen Plot fortzusetzen.

Wieder erwarten den Leser packende Luftkämpfe im Doppeldecker und Zeppelin, die Absinth und Jazzabhängige Bohème, Geheimdienste und hellseherische Medien, finstere Verräter und uralten Drachen, die im Geheimen längst die politische Macht in vielen Ländern übernommen haben.

Wiederum steht die Drachenjägerin Silena im Mittelpunkt der kurzweilig aufbereiteten Handlung.
Drachenfreunde haben sich in Europa breit gemacht. Immer wieder gelingt es den fanatischen Unterstützern der Lindwürmer deren Gegner, allen voran das Officium und dessen Drachenkämpfer zu ermorden. Auch Silenas Mann, der uneheliche Sohn der Russischen Zarin und Rasputins wird mitsamt seinem Zeppelin durch Raketenbeschuss vom Himmel geholt. Während seine schwangere Frau verzweifelt nach dem Verschollenen sucht, machen sich die Asiatischen Drachen auf, die Weltwirtschaft in eine Krise zu stürzen, und so die Macht zu übernehmen. Ungewöhnliche Allianzen bilden sich beim Kampf gegen die Altvorderen aus China, eine Stadt wird von Geistern übernommen und Silena macht sich auf, den Chinesischen Kaiser zu ermorden – wenn dies denn so einfach wäre ...



Lara Croft meets Josephine Baker, so könnte man auch die Fortsetzung überschreiben.

Markus Heitz hält sich an sein Erfolgsrezept. Man nehme jede Menge rasante Action, mische Geheimnisse, Verrat und Attentate unter, ein wenig Romantik darf am Rande auch aufblitzen und dann gebe man Gas, was das Zeug hält.
Heraus kommt erneut ein Roman, der sich sehr gut für eine Cinematische Umsetzung eignen würde. Das ist rasant erzählte Action voller unerwarteter Wendungen, die die Zeit der Lektüre wie im Fluge vergehen lässt.

Auf der Strecke bleibt dabei allerdings ein wenig die innere Überzeugungskraft des Plots, die Charakterzeichnungen und eine, auch in Details glaubwürdig ausgearbeitete Kulisse.
Das Finale selbst öffnet dann deutlich die Möglichkeit für weitere Folgebände, Anknüpfungspunkte und Cliffhanger werden integriert, so dass der Abschluss ein wenig unfertig wirkt.

Das wird die Fans von Heitz und Gelegenheitsleser die actionbetonte Abenteuer zu schätzen wissen nicht davon abhalten, sich das Buch zuzulegen. Und sie bekommen durchaus auch etwas für ihren Obolus. Allein, es fehlt dem Roman ein wenig an Tiefe, an Glaubwürdigkeit. Alles ordnet sich der Handlung unter, es bleibt schlicht keine Zeit über die Vorgänge – etwa die durch Finanzmanipulationen sich anbahnende Weltwirtschaftskrise – zu reflektieren, obwohl genau dies dem Buch gut getan hätte

Das Geschehen bleibt an der Oberfläche, schnell konsumierbar, unterhaltsam, spannend, aber eben auch ein Buch, das man nicht zweimal lesen wird.

Markus Heitz: Drachenkaiser.
Piper, September 2009.
540 Seiten, Hardcover, 17,95 Euro.

Carsten Kuhr

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