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Suzanne McLeod: Süsser als Blut
Jetzt bestellen bei amazon.de! In Londons Straßen wüten die Kobolde, Hexen und Feen. Zur Bekämpfung der besonders schlimmen Exemplare ist die Sidhe Genny Taylor bei Spellcrackers.com angestellt. Jeden Tag bricht sie diverse Zauber und vertreibt magische Wesen von öffentlichen Plätzen und aus Privatwohnungen. Als es in den Vampirkreisen zu einem Mord kommt, wird auch Genny in die Ereignisse hineingezogen, obwohl sie sonst mit den Blutsaugern augenscheinlich keine Verbindungen pflegt. Niemand weiß von Gennys wahrer Natur, die nicht nur Sidhe ist, sondern auch mit dem Vampirvirus 3V infiziert und sich des Nachts im Vampirviertel der Stadt herumtreibt, um ihren Blutdurst zu stillen.

Suzanne McLeod bietet in ihrem Debütroman und Auftakt ihrer Serie um Genevieve Taylor eine bunte Mischung an – Vampire, Faune, Sidhe, Hexen, alles was Rang und Namen hat, ist in der britischen Hauptstadt versammelt. Vampire sind längst keine Schattenwesen mehr, sondern tummeln sich in der Boulevard-Presse der Stadt und zählen zur High Society. Es ist geradezu „in“, sich beißen zu lassen, schon die Teenies rennen den Blutsaugern nach, um verbotenerweise vor ihrem 18. Geburtstag dieses Erlebnis haben zu dürfen.

Ihre Ideen weiß die Autorin witzig umzusetzen, leider will sie oft zu viel für die wenigen Seiten. »Süßer als Blut« ist überladen mit den unterschiedlichsten Handlungssträngen, den wildesten Mischungen aus magischen Kreaturen und Kriminalfällen. Genny ist nicht nur Sidhe, sondern zugleich auch Teilzeitvampir, was natürlich niemand in ihrer Umgebung weiß, denn ihren Job bei Spellcrackers.com wäre sie damit sicher los! Sie gibt zumindest einen interessanten Blick, zumeist verpackt in spannende Rückblenden, in ihre Vergangenheit, die sie natürlich vor Kollegen und Freuden hüten muss.

Die Beleuchtung dieser vielseitigen Figur gelingt insgesamt gut, ihre Beweggründe werden trotz vieler Handlungsstränge deutlich und bleiben überschaubar. Ihre Persönlichkeit als solche kann – insbesondere durch das ständige Fluchen – über die Seiten hinweg allerdings lästig werden! Davon abgesehen bewegt sich Suzanne McLeod sprachlich mit flottem, umgangssprachlichem Ton, der zum Roman passt und keinesfalls aufgezwungen wirkt.

Obwohl »Süßer als Blut« den Auftakt einer neuen Serie markiert, kann es separat gelesen werden. Für Neugierige folgt mit »Der kalte Kuss des Todes« im Frühjahr 2010 die Fortsetzung um Genny, den Faun Finn und all jene, die ihnen das Leben schwer machen.

Nicht nur für Vampirfans, »Süßer als Blut« ist vielfältig, wenn es sich auch manchmal in ebendieser Vielfältigkeit verliert. Durchaus ein Hoffnungsträger im Bereich der Dämonen- und Vampirbücher.

Suzanne McLeod: Süsser als Blut.
Goldmann, August 2009.
444 Seiten, Taschenbuch, 9,95 Euro.

Janine Gimbel

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