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Michales Warwick Joy: Die verschlossene Stadt
Jetzt bestellen bei amazon.de! Michales Warwick Joy debütiert in Deutschland mit seinem bereits dritten Roman "Die verschlossene Stadt" ("Season of Peril", Tigress Press, 2004). Dem Atlantis Verlag ist es gelungen, das Cover des Originals von David Deen bei der deutschen Ausgabe beizubehalten, was bei Übersetzungen eher selten vorkommt.

Wer mehr über den aus Oklahoma stammenden Autoren erfahren möchte, dem sei das Interview auf phantastik-news.de empfohlen, das Carsten Kuhr mit ihm geführt hat.

Margar, ein etwas betagter, verheirateter Held und Vater lebt ein eher unbefriedigendes Dasein in der Verschlossenen Stadt. Niemand darf die Stadt verlassen, niemand darf in die Stadt hinein, die vor Jahrhunderten auf engem Raum errichtet wurde. Doch die explodierende Einwohnerzahl sorgt mehr und mehr für Probleme. Häuser werden nicht nebeneinander, sondern übereinander gebaut – seltsame, instabile Konstruktionen, die einer Katastrophe nicht standhalten können. Magie wurde schon lange verboten. Die Einwohner verfügen jedoch über eine besondere Fähigkeit: Sie sind in der Lage, auch weiter entfernten Gesprächen zu lauschen. Rechte haben die Bewohner kaum. Es scheint sich auch niemand dafür zu interessieren, was außerhalb der Mauern geschieht. Die Einwohner verdrängen die Historie der Stadt, wollen nichts von Herrschern und Kriegen wissen und glauben die Lügenmärchen der Herrscher.

Margar, der seine Aufgabe über Jahre hinweg aufopfernd erfüllt hat und alle Rotmäntel getötet, wird vom Baron entlassen.

Doch dann geschehen bestialische Morde und der Prinz, Oberhaupt der Stadt, bittet Margar um Hilfe. Doch auch der Prinz ist nicht das, was er vorgibt zu sein. Und die Mörder entpuppen sich nicht als verrückte Psychopathen, sondern echsenartige Ungeheuer, deren Dasein auf eine mythologische Begebenheit zurückzuführen ist.

Zusammen mit alten und neuen Freunden nimmt Margar die Verfolgung auf. Dabei lernt er nicht nur die Wahrheit über die Geschichte der Verschlossenen Stadt, erkennt Schlupflöcher und ärgste Feinde, sondern muss auch mit Ängsten, Verlusten, tödlichen Verwundungen zurechtkommen. Er stirbt. Und doch ist er weder tot noch unsterblich. Für eine kurze Zeit verfällt er dem Wahnsinn. Traum und Wirklichkeit werden miteinander verwoben. Als Margar wieder bei Sinnen zu sein scheint und zu seinen Leuten zurückkehrt, hat er einen Plan. Die Schlacht gegen die Ungeheuer, die Galao, und gegen die Skayl – eine fremde, nur zum Kämpfen geborene Zivilisation – beginnt...

»Die verschlossene Stadt« ist ein kurzweiliger Roman voller blutspritzender Schlachten und vielen Leichenteilen.

Was bleibt ist eine interessante, stellenweise spannende Geschichte, der jedoch zahlreiche Details fehlen, die zu stilistischen Unsauberkeiten führen. Zu viele zufällige Begebenheiten retten den Helden immer wieder aus brenzligen Situationen, ein wenig mehr Ideenreichtum oder Misstrauen diesbezüglich hätte der Geschichte keinesfalls geschadet. Mehr Gefühle und Tiefe hätten zudem den Roman zu einem einzigartigen Erlebnis machen können.

Positiv und somit unbedingt erwähnenswert ist die Idee, einen in die Jahre gekommenen, verheirateten, glatzköpfigen und vernarbten Familienvater als Helden zu verwenden, mehr Sorge um seine Familie hätte ihn jedoch sympathischer werden lassen. Auch das Ende gab nur ein kurzes Gefühl von Ritterlichkeit und entführte den Leser zum Schluss in eine angenehmere und stimmigere Atmosphäre. Es bleibt zu hoffen, dass der bereits fertig geschriebene Anschlussroman ans Ende anknüpft und der Autor auf mehr Details in der Geschichte achtet, nicht jedoch auf die Ausführungen der barbarischen Kämpfe.

Michales Warwick Joy: Die verschlossene Stadt.
Atlantis Verlag, Stolberg, April 2007.
260 Seiten, Taschenbuch.

Nicole Rensmann

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