Madrigal für einen Mörder
Madrigal für einen Mörder
Ein Krimi muss nicht immer mit Erscheinen des Kommissars am Tatort beginnen. Dass es auch anders geht beweisen die Autoren mit ihren Kurzkrimis in diesem Buch.
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Liz & J.K. Brandon: Blutprinz
Jetzt bestellen bei amazon.de! Bei der Vorstellung ihrer Wettbewerbs-Gewinneridee lernt die Innenarchitektin Natalie den geheimnisvollen André kennen. Er gibt sich verschlossen – und das nicht ohne Grund. André ist der Prinz eines Vampirclans, dessen Mitgliedern hauptsächlich Umgang mit Menschen pflegen, um sich Blutsklaven zu halten, die zu ihrer Versorgung dienen. Schnell hat sich Andrés Interesse an Natalie in seinen Kreisen herumgesprochen und erste Anhänger revoltieren gegen ihren Prinzen. Natalie ahnt unterdessen kaum, in welche Gefahr sie sich begeben hat. Natürlich bleibt ihr nicht verborgen, dass in Andrés Nähe Wunden schneller heilen und er immer schweigt, wenn bestimmte Dinge zur Sprache kommen. Was ist wirklich mit diesem Mann los?

Zwischen Andrés Vergangenheit mit einer Geliebten, die er vor Jahrhunderten verlor, als sie in die Riege der Vampire aufgenommen werden sollte, und seiner gegenwärtigen Situation mit Natalie, die dem Vergangenen nur allzu sehr ähnelt, wird hier eine gelungene Brücke geschlagen. Immer wieder fühlt sich André gedanklich ganz unvermittelt zurückversetzt in ebenjene Vergangenheit. Beide Handlungsstränge bringen ein Grundpotential an Spannung mit, das gewisse Etwas fehlt letztlich. Zahlreiche Rechtschreibfehler machen es schwer, vollkommen in der Geschichte abzutauchen und die Figuren bleiben in ihrer Ausarbeitung meistens an der Oberfläche. Im Mittelpunkt steht die – durchaus flotte – Handlung und ihr Fortgang.

Die Geschichte führt die Leser nicht nur nach Wien, den Wohnort des Autorenpaares, sondern auch nach London, Paris und Bratislava. Zwischen Kampf und Liebe hin und hergerissen, vermag die Handlung durchaus mit Spannung zu bestechen. So wirklich macht es allerdings nicht „Klick“ – hinter anderen ähnlichen Veröffentlichungen im Bereich der Vampirromane bleibt »Blutprinz« mit nur wenigen eigenen Ideen zurück. Andrés Katze ist eine dieser eigenen Ideen. Der Vampir kann das Tier auch aus der Ferne mittels Gedankenübertragung steuern, was Natalie einmal das Leben in letzter Sekunde retten kann, als diese durch die anderen Vampire in Gefahr gerät.

Eine mittelmäßige Veröffentlichung, die man nicht unbedingt gelesen haben muss. Es gibt fesselndere Bücher rund um die geheimnisvollen Blutsauger.

Liz & J.K. Brandon: Blutprinz.
Sieben Verlag, September 2009.
292 Seiten, Taschenbuch, 14,90 Euro.

Janine Gimbel

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