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Herbert Beckmann: Die indiskreten Briefe des Giacomo Casanova
Jetzt bestellen bei amazon.de! Giacomo Casanova, ebenso bekannter wie selbsternannter Chevalier, verbringt einige Wochen des Jahres 1764 in Berlin und Potsdam. Sein eigentliches Vorhaben, den Preußenkönig Friedrich für sich zu gewinnen, verläuft ebenso enttäuschend für ihn wie amüsant für den Leser. Aber es gibt noch andere Optionen in der deutschen Hauptstadt: Graf von Ribbeck bittet ihn aus Gründen, die Casanova sehr eitel mit seinem Ruf erklärt, um Mithilfe bei der Suche nach seinem verschwundenen, aber nicht vermissten Schwiegersohn. Auf dem Gut im Havelland stellt sich sehr schnell heraus, dass der Schwiegersohn nicht die einzige nicht auffindbare Person ist. Eine Magd ist gar ermordet worden. Casanova macht sich auf die Suche nach den Tätern und findet eine Ribbecksche Familie vor, die so gar nichts mit den guten Birnenspendern zu tun hat.

Der Roman ist ein Briefroman, bestehend aus den Briefen Casanovas an eine Freundin. Er verschweigt nichts und er offenbart sich selbst als kluger, aber auch eitler und manchmal selbstgerechter Charakter. Die Geschichte schwebt als fiktive Erzählung zwischen historischen Figuren, von denen der Autor selbst sagt, dass die Erfindung Vorrang vor der Historie hatte. Das sollte man wissen, wenn man sich auf diese Kriminalgeschichte einlassen möchte, die zwar erst nach einigen Seiten in Schwung kommt, dann aber wirklich originell und spannend wird. Was der Autor trotz aller Fiktionalität einfangen konnte, ist der Zeitsprung, vor allem in der Beschreibung, wie Menschen miteinander umgehen. Obwohl es eine rein erfundene Geschichte ist, ist die Zeit, in der sie spielt, nicht beliebig, sondern genau so könnte sie sich nur genau in diesem Jahrhundert zugetragen haben.

Fazit: Spannende Unterhaltung vor allerdings fast ganz fiktivem Hintergrund.


Herbert Beckmann: Die indiskreten Briefe des Giacomo Casanova.
Gmeiner, Juli 2009.
371 Seiten, Taschenbuch, 12,90 Euro.

Regina Lindemann

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