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Nahoko Uehashi: Das Lied der Bestien
Jetzt bestellen bei amazon.de! Im Alter von etwa 10 Jahren erlebt die kleine Erin, Kind der Tierheilerin Soyon, Schreckliches. Soyon ist zuständig für die Toudas, die Kriegsschlangen des Dorfes, und ihr Wohlbefinden. Als die wertvollsten Tiere des Bestandes plötzlich tot in ihrem Becken liegen, gerät Soyon unter Verdacht, diese vergiftet zu haben. Die Führenden machen kurzen Prozess, Soyon wird zu Tode verurteilt, und Erin setzt alles daran, sie in letzter Minute zu retten. Bevor ihre Mutter stirbt, verhilft sie dem Mädchen noch zum Überleben. Erin wird von den Toudas in eine Gegend fernab ihrer Heimat gebracht und wächst dort beim Einsiedler Joun auf. Mit den Jahren reift in ihr der Wunsch, ebenfalls Tierheilerin zu werden und die Geheimnisse der tonlosen Flöte, mit deren Hilfe die Menschen die Kriegsschlangen in Schach halten, zu lüften.

Asiatische Fantasy ist – wenn sie gut ist – stets anders gestrickt als etwa europäische oder amerikanische. Ähnlich ergeht es einem mit dem Buch der Japanerin Nahoko Uehashi. Das Einfinden in die Geschichte ist alles andere als leicht, verspricht doch die auf dem Buch abgedruckte Kurzbeschreibung etwas ganz anderes – wie sich später herausstellt, verrät diese lediglich die letzten drei Seiten des Werkes. Und so findet man sich an der Hand des 10-jährigen Mädchens wieder, das vorerst in ein spannendes Abenteuer gerät, dann aber mehr als die Hälfte der ohnehin nicht gerade zahlreichen Seiten mit dem Aufwachsen verbringt, ohne dass dabei etwas wirklich Spektakuläres passiert. Was fehlt, ist die Motivation für die Leser, das Geschriebene auch wirklich lesen zu wollen. Die anfangs versprochenen Mysterien rücken in weite Ferne vor einer Kulisse, die in ihren Grundzügen eher an Heidi erinnert: Das kleine Mädchen, das wohlbehütet beim Einsiedler in den Bergen aufwächst.

»Das Lied der Bestien« bildet nur den Auftakt einer Serie um die junge Frau Erin, was durchaus erklären mag, warum hier so wenig passiert. Manche Geschichten schreien in ihren ausschweifenden Beschreibungen nach Kürzung, diese hätte einige Seiten mehr und etwas detaillierter beschriebene Vorgänge gut vertragen können. Trotz der Kürze enthält das Buch ein Personenverzeichnis, das mit den fremd klingenden Namen hilft und einen Stammbaum der herrschenden königlichen Familie liefert.

Weitergeführt wird die Serie mit dem Band »Die tonlose Flöte« im September 2010. Hier soll dann wirklich auf Intrigen und Machtinteressen eingegangen werden, die mit Erins Talent einhergehen.

»Das Lied der Bestien« kann man nicht guten Gewissens empfehlen. Ein distanzierter Blick auf das wenig abwechslungsreiche Geschehen hilft nicht beim Mitfiebern der ohnehin dünn gesäten Spannungsmomente.

Nahoko Uehashi: Das Lied der Bestien.
Blanvalet, Oktober 2009.
256 Seiten, Taschenbuch, 7,95 Euro.

Janine Gimbel

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