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Die Fantasy haben wir in dieser von Alisha Bionda und Michael Borlik herausgegebenen Anthologie beim Wort genommen. Vor allem fantasievoll sind die Geschichten.
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Frank Herbert: Der W√ľstenplanet (1963)
Jetzt bestellen bei amazon.de! Frank Herberts ‚ÄěW√ľstenplanet‚Äú ist wahrhaftig ein Klassiker der Science Fiction und immer noch sehr lesenswert. Mit diesem Roman und seinen vielen Fortsetzungen wird ein ganzes Universum erschaffen, das trotz Imperatoren und Adligen fremdartig erscheint.
Die Geschichte f√§ngt wie im Mittelalter an. Das Hohe Haus Atreides erh√§lt vom Imperator ein neues Lehen, den Planeten Arrakis. Diese Extremwelt ist vollst√§ndig bedeckt mit W√ľsten und Felsen, die wie Inseln aus dem Sand emporragen. Zwei Dinge machen Arrakis so bemerkenswert, das Gew√ľrz und riesige Sandw√ľrmer.
Das Gew√ľrz ist eine Droge, die einem ein l√§ngeres Leben und eine begrenzte Sicht in die Zukunft erlaubt. Die Gilde, das interstellare Transportwesen, benutzt die gewonnenen F√§higkeiten zur Navigation im Hyperraum. Und als politische Organisation nehmen die Bene Gesserit Einfluss auf die Geschicke der Menschheit.
Herzog Atreides erkennt die Gefahren, die auf dem Planeten lauern. Er ist f√ľr den Imperator und andere H√§user zu m√§chtig geworden. Und die Gilde wie auch Bene Gesserit verfolgen eigene Pl√§ne, so dass auf diese Gruppen kein Verlass ist So f√§llt das Haus Atreides einer Intrige zum Opfer und das vormals auf Arrakis herrschende Haus Harkonnen √ľbernimmt wieder seine grausame Herrschaft. Einzig Paul Atreides, der Sohn des Herzogs, und seiner Mutter gelingt die Flucht. Sie finden bei den einheimischen Fremen Zuflucht. Durch eine √úberdosis Gew√ľrz mutiert Paul im Exil zu einem √úbermenschen, der in entfernte Gebiete des Universums und der Zukunft sehen kann.
‚ÄěDer W√ľstenplanet‚Äú erschien zuerst in mehreren Teilen von 1963 bis 1965 im amerikanischen Magazin Analog. 1965 erhielt ‚ÄěDune‚Äú, so der Originaltitel, den Nebula Award und 1966 den Hugo Award. Science Fiction Motive werden mit denen irdischer Geschichte wie des Mittelalters und der Religion verkn√ľpft. Besonders stark treten bei den Fremen Abwandlungen des Buddhismus hervor. Computer und denkende Maschinen sind seit einem langen zur√ľckliegenden Krieg verboten. Die Maschinengesellschaften von Ix und Richese werden argw√∂hnisch be√§ugt, ebenfalls die biologisch-chemischen Experimente der Tleilaxu. In seiner Komplexit√§t und Detailliertheit bietet Frank Herbert ein Szenario an, das mehrere Lesarten erlaubt. Letztlich sind alle Personen in einen vielf√§ltigen Zusammenhang an Gesellschaftsformen und √Ėkologien eingebunden in denen die eigene Handlungsf√§higkeit schnell sinkt. Selbst der scheinbar allm√§chtige Paul Atreides sieht, dass er den sich anbahnenden Kreuzzug seiner Anh√§nger nicht verhindern kann. Insofern ist der Roman eine Analyse der Politik totalit√§rer Herrschaftssysteme. Und dennoch kann man den ‚ÄěW√ľstenplaneten‚Äú auch als gute Unterhaltung betrachten.

Frank Herbert: Der W√ľstenplanet (1963).
Heyne, 2001.
880 Seiten, Taschenbuch, 9,95 Euro.

Ulrich Blode

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