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Laila El Omari: Der Orchideenpalast
Jetzt bestellen bei amazon.de! Ceylon, 1847: Die junge Melissa Tamasin hat genug von ihrem langweiligen Elternhaus. Jegliches Vergnügen verbietet der Vater ihr mit schweren Strafen, letztlich schafft er sogar ihr heiß geliebtes Pferd ab, als sie sich erneut gegen ihn wendet. Als ihr Cousin Hayden auf dem Kaffeegut auftaucht, scheint sich das Blatt zu wenden. Zwischen den beiden entspringt eine zaghafte, allerdings verbotene Liebe. Und dann erzählt ihr Hayden auch noch ein Geheimnis: Ihr Vater, Erward Tamasin, soll vor Jahren ein anderer gewesen sein, der nach dem Mord an dem wahren Tamasin seinen Platz einnahm und dessen Leben führte.

Laila El Omari beschwört in ihrem neuen historischen Roman eine Familiengeschichte herauf. Natürlich ist Ceylon, das heutige Sri Lanka, mit seiner politischen Lage und den unterschiedlichen Interessen zwischen Einheimischen und Briten auch eins der Themen des Buches, aber eher ein Rand- und Rahmenthema. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, deren gemeinsamer Nenner Edward Tamasin ist. Ihn kennt jeder von ihnen zumindest flüchtig oder durch eine Verwandtschaft – so glauben zumindest die meisten. Denn, was Hayden anzettelt, ist wahr. Bereits der Prolog des Buches teilt den Lesern dies leider mit, so dass ein Teil der vorhandenen Spannung bereits am Anfang verpufft.

In die Geschichte findet man leicht hinein, menschliche Beziehungen sind bis in die Gegenwart ähnlich geartet, so dass es nicht schwer fällt, mit einer bestimmten Partei innerhalb des Geschehens zu sympathisieren. Der Blick auf die augenscheinlich höher gestellte britische Gesellschaft vor Ort gelingt Laila El Omari ebenfalls auf angenehme Art und Weise. Es wird spürbar, wie sich die Briten als wertvoller begreifen und beispielsweise Kinder der Einheimischen mit den Briten weniger geachtet sind. Auch im Hause Tamasin gibt es einen solchen „Bastard“, der sich in der Reihenfolge seiner Geschwister stets hinten anstellen muss. Die gesellschaftlichen Konventionen, die dieses Knackpunktthema umgeben, werden hier in passendem Maße erörtert.

Auch rund um den Kaffee fließt immer wieder Wissenswertes in die Handlung ein, so dass man eine Geschichte des schwarzen Getränks vor Augen geführt bekommt.
Einzig einige Szenen kommen langatmig daher, obwohl der Roman doch sonst flüssig zu lesen ist. Manchmal tritt die Handlung schlichtweg über einen längeren Zeitraum bedächtig auf der Stelle.

Teils langatmig, aber dennoch eine gute Mischung unterschiedlicher Aspekte rund um die Familie Tamasin.

Laila El Omari: Der Orchideenpalast.
Knaur, September 2009.
608 Seiten, Taschenbuch, 8,95 Euro.

Janine Gimbel

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