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Peggy Wehmeier zeigt in diesem Buch, dass Märchen für kleine und große Leute interessant sein können - und dass sich auch schwere Inhalte wie der Tod für Kinder verstehbar machen lassen.
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Lynda Hilburn: Kismet Knight, Vampirpsychologin
Jetzt bestellen bei amazon.de! Als die 19-jährige Midnight die Praxis der Psychologin Kismet Knight betritt, ahnt diese nicht, wie sehr das Mädchen ihr Leben verändern wird. Midnight erzählt die klassische Geschichte einer jungen Frau, die sich voll und ganz in einer Wahnvorstellung befindet: Sie wolle Vampirin werden und treffe sich allabendlich in einem Club in Denver, Colorado, mit den Blutsaugern. Besonders gut verstehe sie sich mit Deveraux, genannt Dev, dem Leiter des Clubs. Da dieser sie jedoch nicht zur Vampirin transformieren wolle, habe sie sich an Bryce gewendet. Kismet tut all dies mit einem milden Lächeln ab und schickt das Mädchen vorerst nach Hause. Doch bereits wenige Tage später steht besagter Bryce leibhaftig in ihrer Praxis und bedroht sie! Es kommt sogar zu einem Biss in den Hals und Kismet wundert sich wirklich, was um sie herum passiert. Nur der charismatische Dev kann sie retten, bevor Bryce sie komplett ausgesaugt hat. Wollen diese Männer wirklich nur spielen und sind Opfer ihres eigenen Wahns? Oder ist was dran an der Sache mit den Vampiren in Denver?

Zu Beginn des Romans ist Kismet Knight noch eine ganz normale Psychologin für die ganz unnormalen Fälle Denvers. UFO-Entführungen, Star Trek-Fans, die ihre Leidenschaft etwas zu weit getrieben haben, das Mädchen, das behauptet, sich mit Vampiren angefreundet zu haben. Als sie spürt, dass in Midnights Hintergrund weitere junge Menschen stehen, die sich mit ähnlichen Problemen konfrontiert sind, schwenkt sie guter Dinge um und wirbt für sich als Vampirpsychologin, die sich der Möchtegernblutsauger annehmen will. Dass sie damit echte Unsterbliche in ihre Praxis einlädt, glaubt sie allerdings nicht! Bis weit über die Hälfte des Romans hinaus hält Kismet an der Überzeugung fest, nur mit Menschen konfrontiert zu sein, die an psychischen Störungen leiden und deshalb von ihr behandelbar sind.

Im Wesentlichen dreht sich die Geschichte um drei Figuren, plus eine Riege Neben- und Schlüsselfiguren, die sich allerdings weitestgehend in Klischees verlieren. Da wäre Kismet, natürlich allein stehend mit schlechten Männererfahrungen. Und die beiden Herzbuben, der „Möchtegern-Vampir“ Deveraux und der FBI Agent Alan, der sich auf die Spur der Vampire in Denver begibt und dabei schnell an die Vampirpsychologin gerät.
Kismet glaubt nicht an die wirkliche Existenz der Vampire in Denver. Ihr analytisches Denkvermögen verbietet ihr, ihren neuen Klienten die haarsträubenden Geschichten abzunehmen. Das mag auf Dauer etwas blauäugig wirken, hat aber mit Blick auf das Wesen der jungen Psychologin durchaus seine Berechtigung.

Sehr erheiternd waren dadurch die Einblicke in Kismets Gedanken. Der Roman ist insgesamt aus der Ich-Perspektive Kismets geschrieben, es gibt aber noch zusätzliche Informationen zu ihren Gedanken. Das regt zum Schmunzeln und Lachen an und macht diese Figur besonders sympathisch. Zumal Kismets Idee „Ach, mach ich was mit Vampiren!“ so herrlich schön die Gedanken mancher Autoren in den letzten Jahren widerspiegelt. Denn nach einem ähnlichen Schema überlegt sich die Psychologin, dass die Blutsauger wohl gerade „in“ seien und sie doch auch diese Zielgruppe ansprechen könnte. Einerseits wird so speziell auf Klischees angespielt und diese werden zur Vorlage der Witze genutzt, andererseits verliert sich das Buch durchaus auch in diesen.

Lynda Hilburn erfindet das Rad nicht neu. Allein die Figur Kismets sorgt für lichte Momente in diesem Buch, das sich sonst im Rahmen des Durchschnittes bewegt.

Lynda Hilburn: Kismet Knight, Vampirpsychologin.
PAN, Dezember 2009.
464 Seiten, Taschenbuch, 9,95 Euro.

Janine Gimbel

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