Mainhattan Moments
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Susanne Ruitenberg und Julia Breitenöder haben Geschichten geschrieben, die alle etwas mit Frankfurt zu tun haben.
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Frank Schätzing: Limit
Jetzt bestellen bei amazon.de! So, jetzt habe ich die Tausend und die Schnauze voll. Ich schenke mir die restlichen 300 Seiten, weil ich glaube, dass auch diese das Buch nicht mehr retten werden. Mehrmals wollte ich es in die Ecke werfen, aber es ist so dick, dass vielleicht was kaputt gegangen wäre. Und mal ehrlich, der Schluss von „Der Schwarm“ war ja auch grade noch zu ertragen, aber bis dahin – spannend! Und jetzt ärgere ich mich über all die Zeit, die ich mit diesem Buch „Limit“ verplempert habe. Ich habe so gute Sachen da liegen (Winter in Maine, Nebelsturm), aber komm, egal jetzt. Die Grundidee und die naturwissenschaftlichen Recherchen, Hut ab. Und die wirklich gekonnten Extrapolierungen unserer heutigen Zeit bis zum Jahre 2025 sind aller Ehren wert. Wie Schätzing die Zukunft der Öl- und Gasstaaten, bzw., deren Niedergang, nach der neuen und sicheren Energiesituation der Welt durch die Nutzung von Helium 3 beschreibt, ist auch sehr interessant. Wie schon in Mankells „Der Chinese“ kann es einem vor China Angst und bange werden. Wir werden also in Europa die Arschkarte haben. Auch Indien rasselt an uns vorbei. Im Grunde alles nicht neu - aber gut und mit einem globalen Verständnis erzählt. Vor fünf Jahren hatte ich die Gelegenheit, bei einer Mondrevue mit zu spielen. Thematisiert wurde tatsächlich dieser Weltraumlift, eben der Ausgangspunkt für den Schätzing-Roman und der auch die Grundlage für die Möglichkeit zum Abbau des Helium 3 vom Mond bildet. Damals dachte ich, unmöglich. Heute sehe ich es anders, die geostationäre Einheit, die das Ende des Weltraumfahrstuhls bildet, ist eine Option. Festgenagelt im Weltraum in ca. 34000 KM Höhe im Mittel zwischen Gravitation und Zentrifugalkraft. Alles vorstellbar. Aber was sollen diese endlosen, über hunderten von Seiten gezogenen Jagden von Gut und Böse? Man wähnt sich in einem Nintendospiel, vielleicht war es auch genau seine Absicht: das ganz virtuelle Leben, Avatare, etc. in geschriebener Form. Man setzt sich eine Holobrille auf, oder gleich einen ganzen Helm und geht auf die Jagd. Und wie in einem Nintendospiel gehen die Gejagten auch nicht kaputt, sondern wirbeln wie androide Kampfmaschinen durch die Höllen der jeweiligen Level. Aua. Wiederum gut uns plastisch dargestellt ist die Oberfläche des Mondes; die Struktur, das Licht und die naturwissenschaftlichen Phänomene unseres begleitenden Kameraden. Wie viele meiner Rezensionskolleginnen und Kollegen komme ich zu dem Schluss, die Hälfte der Seiten hätte es auch getan. Aber ich wage auch jetzt nicht zu sagen, ob das das Buch dann einen Platz im Literatur - Olymp bekäme. Eher nicht.

Frank Schätzing: Limit.
Kiepenheuer & Witsch, Oktober 2009.
1328 Seiten, Hardcover, 26 Euro.

Fred Ape

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