Das alte Buch Mamsell
Das alte Buch Mamsell
Peggy Wehmeier zeigt in diesem Buch, dass Märchen für kleine und große Leute interessant sein können - und dass sich auch schwere Inhalte wie der Tod für Kinder verstehbar machen lassen.
mehr ... ] [ Verlagsprogramm ]
 SIE SIND HIER:   HOME » LESELUST » Die Naschmarkt-Morde IMPRESSUM
NEWSLETTER
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

Jetzt anmelden! ]

UNSERE TOP-SEITEN
1.) Literatur-News-Ticker
2.) Leselust
3.) Forum
4.) Mitmach-Projekt
5.) Schreib-Lust-News 6.) Ausschreibungen 7.) Wettbewerbs-Tipps
Gerhard Loibelsberger: Die Naschmarkt-Morde
Jetzt bestellen bei amazon.de! Im Jahre 1903 treibt sich allerlei gutes und böses Gesindel in Wien herum. Gleich das erste Kapitel schildert sehr anschaulich die Verfolgung einer jungen Frau durch ihren Mörder und bietet dabei eine Beschreibung der Gassen rund um den Naschmarkt. Die Identität der jungen Frau ist bald geklärt, aber als Mörder kommt von den bunten und grauen Gestalten manche in Frage. Einzig die Wiener Polizei ist schnell überzeugt, den Täter bereits im Auge zu haben - bis ein zweiter Mord geschieht.

Dieses Mal ist keine Gräfin das Opfer, sondern ein Dienstmädchen. Ein Täter muss um jeden Preis herbei und findet sich in der Gestalt des Horoskopverkäufers. Mit ein wenig tatkräftiger Nachhilfe gesteht er schnell. Aber es erscheint dem Polizei-Inspektor Nechyba nicht richtig, etwas stört ihn an dem Geständnis und dann taucht auch noch ein Alibi auf.

Der Autor hat sich in diesem Roman etwas Ungewöhnliches einfallen lassen: Joseph Maria Nechyba, Polizei-Inspektor, ist gleichzeitig Hobbykoch und geht auch noch mit einer Berufsköchin aus. Das bietet eine Menge Gelegenheiten, typische Alt-Wiener Gerichte vorzustellen auf eine nette, unaufdringliche Art, bei der sofort Lust bekommt, das beschriebene auszuprobieren. Zwar sind keine Rezepte eingefügt, aber aus den Beschreibungen der Tätigkeit der Protagonisten lässt sich erschließen, wie ungefähr man das Gericht kochen sollte. Zur Not lässt es sich ja auch noch genauer googeln.

Ansonsten bekommt der Leser einen guten Eindruck vom Wien des letzten Jahrhunderts und vor allem seiner einmaligen Sprache. Der singende Dialekt steht nicht ganz so perfekt über dem Papier wie bei Monaldi & Sorti, aber man kann ihn schon herauslesen. Der Krimiteil ist eine relativ einfache Mördergeschichte, über die ich hier nichts weiter sagen kann, ohne den Täter auszuplaudern. Der Planetenverkäufer ist es nicht gewesen, soviel stellt sich sehr schnell heraus.

Fazit: Ein Buch für Koch, Krimi- und Wienliebhaber, weniger für diejenigen, die sich für Fragen der österreichischen Monarchie dieser Zeit interessieren.

Gerhard Loibelsberger: Die Naschmarkt-Morde.
Gmeiner, Juli 2009.
274 Seiten, Taschenbuch, 12,90 Euro.

Regina Lindemann

Wie hat Ihnen diese Rezension gefallen? Schreiben Sie uns!
Name:


E-Mail:


Auf welches Buch beziehen Sie sich?


Text:

ANZEIGEN
Das Buch Die Naschmarkt-Morde von Gerhard Loibelsberger jetzt bestellen bei:
Jetzt direkt bei amazon.de bestellen! Jetzt direkt bei bol.de bestellen! Jetzt direkt bei buch.de bestellen! Jetzt direkt bei buecher.de bestellen! Jetzt direkt bei libri.de bestellen! Jetzt direkt bei thalia.de bestellen!
 LINKTIPPS: Naturwaren Diese Website wird unterstützt von:

www.mswaltrop.de
Copyright © 2006 - 2017 by Schreiblust-Verlag - Alle Rechte vorbehalten.