Dingerchen und andere bittere Köstlichkeiten
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In diesem Buch präsentiert sich die erfahrene Dortmunder Autorinnengruppe Undpunkt mit kleinen gemeinen und bitterbösen Geschichten.
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Guillermo Del Toro & Chuck Hogan: Die Saat
Jetzt bestellen bei amazon.de! Auf einem Flughafen in New York ist die Landung eines Flugzeuges aus Deutschland angekündigt. Alles verläuft nach Plan, doch wenige Minuten vor der Landung kommt keine Reaktion mehr von der Crew. Ratlos sieht das Bodenpersonal dem Treiben zu, begibt sich dann in die Luft zu der Maschine. Die Passagiere und Mitarbeiter der Airline sitzen fast durchweg tot auf ihren Sitzen. Keine Anzeichen von Panik zu erkennen, es scheint, als wären sie alle schlichtweg eingeschlafen. Was hat innerhalb von Sekunden all diese Menschen getötet? Haben wir es mit einer neuen Form des Terrors zu tun? Der Pilot und drei weitere Passagiere haben knapp überlebt und werden auf eine Intensivstation verlegt, drei von ihnen sind aber wenige Stunden später schon wieder quicklebendig und bestehen darauf, zu ihren Familien zurückzukehren, während die Ermittler im Fall des Flugzeugs immer noch ratlos sind. Im Frachtraum finden sie eine enorm schwere Kiste, die fast wie ein Sarg aussieht, Sekunden später ist diese verschwunden. Welche neuartige Bedrohung kommt hier auf die Menschheit zu?

Horror-Regisseur Guillermo Del Toro schreibt gemeinsam mit dem Autor Chuck Hogan einen Roman, der sich um Vampire, Terroranschläge und Kriegerinnerungen dreht. Das erste Drittel dieses Buches besteht aus purem Nervenkitzel! Man will, man kann es nicht mehr aus der Hand legen. Gebannt starrt man auf die Seiten, geht im Geschehen unter und versucht, die Bedrohung zu erfassen. Aber das gelingt nicht, man kann sich selbst nicht erklären, was da passiert sein könnte. Rasche Szenenwechsel sorgen für Tempo vom Feinsten und man wägt die einzelnen Möglichkeiten ab. Eine neue Form des Terrors? Viren? Die seltsamen Ereignisse häufen sich, als die noch lebenden Opfer schnell genesen, die zurückgebliebenen Leichen weder von Ungeziefer befallen werden, noch in eine Starre verfallen und schließlich einfach verschwinden.

An dieser Stelle denkt man noch, das ginge nun über 500 Seiten so weiter. Leider nimmt nach dem anfänglichen Glanzmoment die Spannung rapide ab. Etwa ab der Hälfte des Romans wiederholen sich die Handlungsstränge und man ist nur noch Zeuge einer Jagd. Diese wirkt mit der Vielzahl unterschiedlicher Aspekte – die vorher durchaus alle ihren Platz hatten – dann nur noch diffus. Selbst die eigentlich interessanten Figuren werden zu teilnahmslosen Gehilfen eines Spannungsbogens, der letztlich nur überzogen wirkt.

Spannender Start der neuen Trilogie, aber nicht durchweg überzeugend. Ein Bisschen von allem, aber nichts Ganzes.

Guillermo Del Toro & Chuck Hogan: Die Saat.
Heyne, September 2009.
528 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,95 Euro.

Janine Gimbel

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