Der Cousin im Souterrain
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Der nach "Dingerchen und andere bittere Köstlichkeiten" zweite Streich der Dortmunder Autorinnengruppe "Undpunkt".
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Michael Grant: Gone 01. Verloren
Jetzt bestellen bei amazon.de! Ein ganzer normaler Tag endet für die jüngeren Bewohner des Städtchens Perdido Beach im Albtraum. Mit einem Mal verschwinden alle Menschen, die älter als 14 Jahre alt sind. Zurück bleiben die Kinder und Jugendlichen – ratlos und verängstigt. Rasch ernennen sich einige von ihnen zu Anführern, andere erkennen den Ernst der Lage und reagieren verantwortungsbewusst. Was ist passiert in Perdido Beach? Die Jugendlichen entdecken, dass ihre Stadt von einer undurchdringlichen Wand umgeben ist, abgeschottet von der Außenwelt. Telefone und Internet funktionieren nicht. Noch 300 Stunden Zeit hat der 14-jährige Sam bis zu seinem 15. Geburtstag! 300 Stunden, um die Lage zu verbessern, das Rätsel um die verschollenen Mitbürger zu lösen und alles wieder ins Lot zu bringen. Die Zeit läuft gegen Sam und seine Freunde …

Erste Reaktionen der Jugendlichen auf die neue Situation schwanken zwischen Übermut und Panik. Ein Countdown führt den Lesern immer wieder vor Augen, wie wenig Zeit Sam und seinen Freunden Astrid, Quinn und Edilio noch bleibt, bis auch Sam zu verschwinden droht. Der Countdown wirkt sich zu Beginn besonders spannend aus, da man im Unklaren gelassen wird, was genau er zählt. Erst später wird klar, dass es sich um die Zeit bis zu Sams 15. Geburtstag handelt.

Michael Grant stimmt einen lockeren Ton an, der mit Emotionen angefüllt ist – simpel, jugendlich, direkt. Und das alles, ohne gezwungen zu klingen. Man ist hautnah dabei, wenn Sam und Quinn sich ihren Ängsten stellen müssen, wenn Astrid um ihren kleinen Bruder fürchtet und als schließlich ein Feuer ausbricht und die Lage gänzlich eskaliert. In der Handlung voller Rätsel geht man dennoch nicht verloren, wenn der Titel dies auch suggeriert.
Erst allmählich wird klar, dass es nicht nur ums reine Überleben geht, sondern auch das Genre Fantasy ein Wörtchen mitzureden hat. Einige der Jugendlichen entdecken besondere Kräfte, die ihnen helfen, sich lautlos zu bewegen, in Extremsituationen den Überblick zu behalten oder andere Kids mit gleichen Kräften aufzuspüren. Das überschattet das Endzeitszenario nicht unbedingt positiv, denn die Geschichte wäre gut und gerne ohne diese Superkräfte ausgekommen.

Insgesamt wirkt der erste Teil dieser Trilogie auch etwas lang geraten. Fast scheint es, als habe sich der Autor nach 300 Seiten stets selbst übertreffen wollen. Nach dem Motto „Höher, schneller, weiter“ entwirft er die verrücktesten Wendungen für seine Geschichte – die Glaubwürdigkeit, die trotz der undurchdringlichen Mauer am Anfang durch die Fülle an Emotionen vorhanden ist, geht ihm dabei verloren.

Ein fesselnder Roman für Leser und Leserinnen ab 14 Jahren, der gegen Ende allerdings an Qualität verliert.

Michael Grant: Gone 01. Verloren.
Ravensburger Buchverlag, Februar 2010.
512 Seiten, Gebundene Ausgabe, 17,95 Euro.

Janine Gimbel

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