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Robert Bloch: Shooting Star
Jetzt bestellen bei amazon.de! Harry Bannock steckt in der Klemme – nachdem er viel Geld in seinen Star, Schauspieler Dick Clayburn, investiert hat, wird dieser ermordet. Das Problem: Der Darsteller der „Lucky Larry“-Filme war in Drogengeschäfte verwickelt; dieser skandalöse Hintergrund droht, das Geschäft zu ruinieren. In seiner Not wendet er sich an den einäugigen Literaturagenten und Privatdetektiv Mark Clayburn, um den Fall aufzuklären – und das ramponierte Image des einstigen Stars zu rehabilitieren…

Ein Jahr, bevor die Romanvorlage zu Alfred Hitchcocks Klassiker „Psycho“ entstanden ist, publizierte Robert Bloch erstmals sein Werk „Shooting Star“ – das war 1958.

Über 50 Jahre später fügt sich Blochs Frühwerk in das Schema der Hard-Case-Crime-Reihe des Rotbuch-Verlags, in der wechselhaft ältere wie neuere Romane aus dem Hardboiled-Crime-Genre veröffentlicht werden, perfekt ein. Der Roman ist, wie viele seiner Vorgänger auch, bezeichnend für diese Reihe – und das im denkbar positivsten Sinne.

Kurze Sätze, einfache Sprache, treibende Handlung, knappe Beschreibungen – das sind Schlagworte, die diese Krimilyrik wohl am ehesten beschreiben, und genau dem folgt Blochs Roman; schnörkellos, atmosphärisch dicht und mit sich beständig weiterentwickelnder Handlung erzählt er seine Geschichte – keine neue Geschichte, sondern exakt das, was der Leser bei einem Roman aus diesem Krimi-Subgenre erwartet.

Natürlich merkt man dem Roman an, aus was für einer Zeit er stammt: Da wird noch wegen Cannabis gemordet, die Hauptfigur raucht Kette und die prominenten Filmschauspieler reiten ganz zünftig als Cowboy über die Kinoleinwand. Lässt man sich auf diese Voraussetzungen ein, kommt man in den Genuss eines kurzweiligen, angenehm und schnell lesbaren Hardboiled-Klassikers, der den bislang in der Krimireihe des Rotbuch-Verlags erschienen Romanen in nichts nachsteht.

Die Auflösung der Handlung gestaltet sich abschließend ebenfalls als durchaus spannend, überraschend und dennoch logisch (ein Prädikat, das sich in diesem Bereich nicht gerade jedem Werk zuordnen lässt) – eingefleischte Fans haut das natürlich nicht vom Hocker, aber für die angenehme Lektüre zwischendurch allemal empfehlenswert.

Fazit: Älter als ein halbes Jahrhundert und trotzdem (oder womöglich gerade deswegen) spannend und unterhaltsam. Lesenswert!

Robert Bloch: Shooting Star.
Rotbuch Verlag, August 2009.
192 Seiten, Taschenbuch, 9,90 Euro.

Martin Palm

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