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Susanne Ruitenberg und Julia Breitenöder haben Geschichten geschrieben, die alle etwas mit Frankfurt zu tun haben.
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Sarah Singleton: Das Haus der kalten Herzen
Jetzt bestellen bei amazon.de! Die 12-jährige Mercy lebt mit ihrer jüngeren Schwester Charity, dem Vater und einigen Angestellten im Haus Century in England. Vor einigen Jahren ist die Familie aus Italien an diesen Ort gezogen und seitdem passieren nur sonderbare Dinge in Mercys Leben. Die Familie geht bei Sonnenaufgang schlafen, erwacht am Abend und lebt in der Nacht und dem immerwährenden Winter rund um das düstere Haus. Als Mercy sich zu fragen beginnt, warum sie niemals das Tageslicht erblicken, stößt sie auf ein wohl gehütetes Familiengeheimnis, das alle in Gefahr bringt. Doch Mercy will nicht mehr zurück. Sie will den Sommer sehen und die Sonne, koste es, was es wolle …

Vampire sind so ziemlich das einzige, was man hier nicht antreffen wird! Nein, Mercys Familie setzt sich nicht aus romantisch-verklärten Blutsaugern zusammen, sondern birgt ein anderes Geheimnis, das in eine sehr innovative Idee der Autorin gewoben ist. Der erste Eindruck, den der Text hinterlässt, ist gewöhnungsbedürftig und sonderbar, vor allem weil die junge Protagonistin so gar nicht jung wirkt und selten eine kindliche Ader zeigt. Bleibt man aber am Ball, wird selbst das schlüssig und der Roman zusehends besser.

Im Gesamtüberblick fehlt eine besondere, düstere Atmosphäre, nach der der Stoff eigentlich verlangt. Der anhaltende Winter und die Dunkelheit allein reichen nicht aus, auch das Haus müsste von einem besonderen Zauber umgeben sein, der hier allerdings nichts spürbar wird. Dadurch büßt die Geschichte etwas von ihrer Kraft, die sonst zweifellos vorhanden ist, ein. Was eigentlich los ist, ist zudem lange Zeit nicht greifbar. Der Einfallsreichtum hinter der Idee wird es in der zweiten Hälfte wirklich klar, was durchaus zur Spannung und dem raschen Weiterlesen beiträgt.

Die Figuren bleiben eindimensional, was bei der Kürze der Geschichte jedoch wenig ins Gewicht fällt. Wären sie noch weiter ausstaffiert, stehe der Text fast schon in Gefahr, an Aussagekraft zu verlieren. Das Konzept, das hinter dem Haus der kalten Herzen steckt, ist faszinierend und geht in der diffusen Kurzbeschreibung des Verlags definitiv unter. Dieses Buch hat mehr zu bieten als seine Werbung verspricht!

Eine innovative Idee für LeserInnen ab 13 Jahren, mit der ein oder anderen Schwäche verpackt, aber dennoch lesenswert, gerade weil sie anders ist als der aktuelle Trend des Genres.

Sarah Singleton: Das Haus der kalten Herzen.
cbt, Januar 2010.
288 Seiten, Taschenbuch, 7,95 Euro.

Janine Gimbel

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