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Nina Blazon: Schattenauge
Jetzt bestellen bei amazon.de! Es kommt Zoë wie ein Zufall vor, als sie bei einem nächtlichen Ausflug in die Disco auf die beiden Jungs Gil und Irves trifft. Doch es ist alles andere als das … schon kurz danach stellt Zoë Veränderungen an sich selbst fest: Ihre Sinne sind schärfer als sonst, sie kann schneller rennen als gewöhnlich. Mit Gil und Irves lernt sie eine neue Welt kennen, die sich mit der ihr bekannten in vielen Aspekten gleicht. Sie leben mit einem Schatten an ihrer Seite, der ihnen die Kräfte und Instinkte von Raubtieren verleiht. Etwas mehr als ein Dutzend dieser Schatten lebt in Zoës Stadt – und auch sie gehört nun zu ihnen. Doch etwas oder jemand mordet die Schatten und ihre Menschen. Können die drei die Katastrophe stoppen, bevor auch die anderen Bewohner der Stadt in Gefahr geraten?

Nina Blazons neuer Roman wendet sich ab von Vampiren und Werwölfen, hin zu Katzenmenschen, die zwischen den Menschen einer modernen Großstadt ihre Reviere markieren. Mittendrin steht das junge Mädchen Zoë, das bei einem Ausflug in die Disco auf zwei Vertreter der anderen Spezies trifft und auch selbst bald mittendrin steckt in den Revierkämpfen der Stadt. Dass Zoë selbst auch zu diesen Katzenmenschen gehört, wird erst im weiteren Verlauf deutlich, denn immer wenn die Katze von ihr – oder einem der anderen – Besitz ergreift, hüllt sich ihre Erinnerung danach in Schweigen. Das verhindert für die Leser und Leserinnen die genauere Betrachtung der Raubkatzen. Man wird lange im Unklaren gelassen, mit was man es zu tun hat und das soll bis zum Ende weitestgehend so bleiben. Und das zehrt am Anfang der Lektüre Kraft, das Durchhalten bis es zum eigentlichen Thema geht.

Und trotzdem ist die Geschichte spannend und schafft den Sprung zwischen einer Art Krimi und Liebesgeschichte für Jugendliche ab vierzehn, fünfzehn Jahren. Die Geschichte fließt stetig voran, zu Längen kommt es nicht und doch ist »Schattenauge« bei weitem nicht Nina Blazons bestes Buch. Dazu fehlt die Erdung in der realen Welt, Erklärungen für die Katzenmenschen, oder Schatten, wie sie im Buch genannt werden, finden sich vor allem im Fiktiven. Sehr gut gelingt hingegen das Aufschnappen des Lebensgefühles, das Zoë umgibt. Sie wird als Figur sehr transparent und somit zur Folie der Identifikation für viele Mädchen in ihrem Alter. Ohne sich in Klischees zu verlieren, verkörpert sie genau die Probleme und Fragen, die Mädchen in der Pubertät beschäftigen.

Gewohnt toll geschrieben, bleibt dieser Roman dennoch hinter Nina Blazons anderen Erfolgen zurück. Fans ihrer Bücher werden sich gut unterhalten fühlen, Einsteiger jedoch sollten zu einem anderen Buch der Autorin greifen, um sie wirklich schätzen zu lernen.


Nina Blazon: Schattenauge.
Ravensburger Buchverlag, März 2010.
478 Seiten, Gebundene Ausgabe, 16,95 Euro.

Janine Gimbel

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