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Susanne Ruitenberg und Julia Breitenöder haben Geschichten geschrieben, die alle etwas mit Frankfurt zu tun haben.
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Angus Donald: Der Barde
Jetzt bestellen bei amazon.de! Immer wieder glaubt man, die Geschichte um Robin Hood und seine Mannen wäre jetzt endgültig ausgereizt, aber immer wieder gibt es Autoren, die noch Neues in der alten Geschichte finden. Angus Donald erzählt aus der Sicht von Alan Dale, besser bekannt als Allan-a-Dale, der Troubadour unter Robins Gefährten. Aber vom berühmten Sänger ist der kleine Alan noch sehr weit entfernt, als er mit dem Beil des Henkers vor Augen zu den Vogelfreien flieht. Robin, auch hier ist er ein um sein Erbe gebrachter Edelmann, erkennt das Potential des Jungen und welche Möglichkeiten es für ihn bedeutet, wenn er ihn ausbilden lässt, um ihn später in höfische Kreise einschleusen zu können. Denn wie jeder gute Feldherr hat Robin vor allem ein Talent: Bedingungslose Treue bei jedem seiner Gefährten hervorzubringen. Anders als bei anderen Umsetzungen des Robin-Hood-Stoffes ist zu Anfang noch Henry II. König von England. Erst am Ende des Romans tritt Richard sein Erbe an.

„Der Barde“ ist ein durchweg spannender, allerdings stellenweise auch brutaler Roman, der die Entstehung und das Wirken der „Merry Men“ um Robin aus einem neuen, modernisierten Winkel beleuchtet. Robin ist hier sehr viel weniger der jugendliche Haudrauf als vielmehr ein vorausdenkender, aber auch bereits desillusionierter Feldherr mit einem engen Verbindungsnetz quer über England. Der junge Alan bestaunt das alles mit jugendlichen Augen, schreibt seinen Bericht aber in hohem Alter. Dadurch ist er in der Lage zu reflektieren und die Ich-Erzählung bekommt Tiefe.

Fazit: Wer Bernhard Cornwells Romane mochte, wird auch Donalds gerne lesen. Ich jedenfalls bin schon sehr gespannt darauf, wie Robin und Alan sich im zweiten Teil im Heiligen Land schlagen werden.

Angus Donald: Der Barde.
Droemer/Knauer, März 2010.
445 Seiten, Taschenbuch, 8,95 Euro.

Regina Lindemann

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