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Sarah Lukas: Der Kuss des Engels
Jetzt bestellen bei amazon.de! Zur Beendigung ihres Studiums zieht es Sophie nach Paris. Hier versucht sie den Tod ihres Verlobten Rafael zu verkraften, der im Ausland erschossen wurde. Immer wieder plagen sie Erinnerungen der gemeinsamen Zeit und sie kann einfach an nichts anderes denken als an Rafael. Dann sieht sie ihn bei einem Spaziergang wieder! Oder zumindest sieht sie einen Mann, der Rafael zum Verwechseln ähnlich sieht! War es nur eine Täuschung ihrer Sinne oder stand dort in der Dunkelheit wirklich Rafe? Sophie begibt sich auf die Fährte des Mannes und glaubt, dass es sich bei dem Tod ihres Verlobten um einen Irrtum gehandelt haben muss. Dabei gerät sie immer tiefer hinein in ein Netz der Macht und in die Arme eines gefallenen Engels. Engel? Aber die gibt es doch gar nicht!? Sophie wird allmählich vom Gegenteil überzeugt und befindet sich in großer Gefahr.

Zu Beginn gelingt es der Autorin noch eine interessante Geschichte heraufzubeschwören von er trauernden Sophie, die plötzlich einen Mann sieht, der dem verstorbenen Rafe auf ein Haar gleicht. Mit Paris als Handlungsort wählt sie einen farbenreichen Hintergrund, der in den Worten lebendig wird und durchscheinen lässt, dass Sarah Lukas sicher mehr als einmal die Stadt wirklich besucht hat. Die Beschreibungen sind detailliert und tragen zu einer besonderen Atmosphäre bei, die sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch zieht. Immer mal wieder gelingt zudem einiges an Atmosphäre, beispielsweise durch das sehr passende Einbringen eines Liedzitates.

Mit der Zeit verliert die Geschichte um Sophie allerdings ihren Reiz und die Protagonistin handelt sehr blauäugig, dreht in ihren Gedanken Kreise um die immergleichen Dinge, während auch die Handlung ins Stocken kommt. Sophie glaubt die Engelsgeschichte nicht und geht zu Rafe, dann wieder zweifelt sie, wendet sich von ihm ab, glaubt nicht, geht zu ihm. Dieser ständige Wechsel zieht sich und sorgt insbesondere in der zweiten Hälfte für viele langatmige Szenen. Aufgehellt werden die zumindest etwas durch den Nebencharakter Jean, der in einer vorerst unklaren Situation zwischen den Fronten steht und schon einiges mehr über die gefallenen Engel weiß als Sophie. Diese Figur hätte durchaus noch mehr Aufmerksamkeit verdient!

Zu erwähnen bleibt die schöne äußere Aufmachung, ein gelungenes Cover und eine immer wieder auftretende Illustration zu Beginn eines jeden Kapitels – so wird das Buch zumindest zu einem Hingucker im Regal.

Tolle Kulisse, sprachlich gut, aber eine eher ruhige Geschichte, die sich nach gutem Beginn um sich selbst dreht und nicht vorankommt. Durchschnittliche Lektüre, die Durchhaltevermögen fordert.

Sarah Lukas: Der Kuss des Engels.
Piper, März 2010.
432 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,95 Euro.

Janine Gimbel

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