Schreib-Lust Print
Schreib-Lust Print
Unsere Literaturzeitschrift Schreib-Lust Print bietet die neun besten Geschichten eines jeden Quartals aus unserem Mitmachprojekt. Dazu Kolumnen, Infos, Reportagen und ...
mehr ... ] [ Verlagsprogramm ]
 SIE SIND HIER:   HOME » LESELUST » Pl√∂tzlich Shakespeare IMPRESSUM
NEWSLETTER
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

Jetzt anmelden! ]

UNSERE TOP-SEITEN
1.) Literatur-News-Ticker
2.) Leselust
3.) Forum
4.) Mitmach-Projekt
5.) Schreib-Lust-News 6.) Ausschreibungen 7.) Wettbewerbs-Tipps
David Safier: Plötzlich Shakespeare
Jetzt bestellen bei amazon.de! Von ihrem Exfreund entt√§uscht und mit dessen anstehender Hochzeit konfrontiert, will sich Rosa in einen One-Night-Stand mit ihrem Lehrerkollegen Axel st√ľrzen. Der Frauenheld ist aber pl√∂tzlich auf etwas L√§ngerfristiges aus und so bekommt Rosa nach einem Zirkusbesuch keinen hei√üen Sex, sondern die R√ľckf√ľhrung in ein fr√ľheres Leben durch einen Zauberer aus der Vorstellung. Urpl√∂tzlich findet sie sich im Jahr 1594 und im K√∂rper eines Mannes wieder. Der Mann ist kein geringerer als William Shakespeare und der sieht sich just in diesem Moment mit dem Entdecker Sir Drake konfrontiert, mit dessen Frau er erst kurz zuvor im Bett war. Rosa befindet sich in einer misslichen Lage! Zur√ľck in die Gegenwart kommt sie erst, wenn sie herausgefunden hat, was die wahre Liebe ist. Noch dazu muss sie sich den M√§nnerk√∂rper teilen mit Shakespeare h√∂chstpers√∂nlich, der noch immer in ihrem Bewusstsein umherspukt.

√Ąhnlich skurril ist dann auch die Aufmachung des Textes ‚Äď kursiv geschriebene Textstellen geh√∂ren William Shakespeare, der Rest Rosa. Und das kann schon mal von Satz zu Satz wechseln und verwirrt √∂fter als es f√ľr den Roman dienlich ist. Bleibt man √ľber l√§ngere Strecken innerhalb einer Perspektive, ist das kein Problem, das st√§ndige Hin und Her allerdings erweist sich als anstrengend.

David Safiers neuer Roman vertraut auf den √ľblichen Humor, eine pfiffige Idee und eine gro√üe Portion Klischees. Am Anfang kann man dar√ľber noch lachen, wenn Rosa selbst feststellt, dass sie durch und durch Klischee ist. Sp√§ter f√ľhrt das aber zum ein oder anderen Augenverdrehen und genervten Blicken. Die Geschichte zieht nett, aber ohne nennenswerte Ereignisse vor√ľber, so dass sie bei weitem nicht an die Vorg√§nger ankn√ľpfen kann. Immer wenn man das Gef√ľhl hat, jetzt k√∂nnte das Ende des Romans zufrieden stellend erreicht sein, geht es weiter und weiter und ‚Ķ nimmt einfach kein Ende. Die Idee ist deutlich √ľberstrapaziert, der Autor h√§tte schon 100 Seiten vor dem eigentlichen Ende gut den Schlusssatz einleiten k√∂nnen. Darunter leidet nat√ľrlich der Gesamteindruck, wenn auch von ‚ÄöLangatmigkeit‚Äô √ľberhaupt keine Rede sein kann.

Der erste Safier-Roman, den man wirklich nicht gelesen haben muss. Zu lang geraten, viele Klischees auf engem Raum, immerhin der ein oder andere Lacher ist mit dabei.

David Safier: Plötzlich Shakespeare.
Kindler, März 2010.
320 Seiten, Gebundene Ausgabe, 17,95 Euro.

Janine Gimbel

Wie hat Ihnen diese Rezension gefallen? Schreiben Sie uns!
Name:


E-Mail:


Auf welches Buch beziehen Sie sich?


Text:

ANZEIGEN
Das Buch Plötzlich Shakespeare von David Safier jetzt bestellen bei:
Jetzt direkt bei amazon.de bestellen! Jetzt direkt bei bol.de bestellen! Jetzt direkt bei buch.de bestellen! Jetzt direkt bei buecher.de bestellen! Jetzt direkt bei libri.de bestellen! Jetzt direkt bei thalia.de bestellen!
 LINKTIPPS: Naturwaren Diese Website wird unterstützt von:

www.mswaltrop.de
Copyright © 2006 - 2023 by Schreiblust-Verlag - Alle Rechte vorbehalten.