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Seamus Heaney: Norden
Jetzt bestellen bei amazon.de! Heaney ist zeitgenössisch – der 1939 in der Nähe Belfasts geborene, katholische Lyriker schreibt über die irische Welt, die ihn umgibt. Er mal ein Bild irischer Landschaften und des Lebens auf dem Land, beschreibt Hochmoore und den Atlantik, verquickt die irische Geschichte und alte Sagen und Mythen mit den Troubles, dem Glaubenskrieg im Norden Irlands.
Und Heaney ist klassisch – seit seiner Anthologie North/Norden, erschienen 1975, ist er aufgenommen in den Kreis großer irischer Autoren, so großer Namen wie William Butler Yeats und Samuel Beckett, erhält 1995 den Nobelpreis für Literatur.

In North/Norden thematisiert Heaney seine Heimat, den irischen Norden in den 60er und 70er Jahren, das Jonglieren zwischen irischer Tradition und englischer Herrschaft, die Atmosphäre in einem zweitgeteilten Land, zerrissen zwischen Katholizismus und Protestantentum. Wie politisch dies auch klingen mag, es liest sich nicht wie ein politisches Pamphlet, fühlt sich nicht an wie eine Abrechnung eines Katholiken mit der „einflussreichen Kaste des Herrschers“, den Protestanten.

Egal, worüber Heaney schreibt - über Liebe, Natur, alte Legenden - er impliziert immer die Auseinandersetzung mit dem „Warum“, der Beziehung zwischen gegenwärtigen gesellschaftlichen Problemen und alten, historisch begründeten Verhaltensweisen und Vorurteilen.

Wortgewaltig und atmosphärisch erzählt Heaney von den Dingen – Landschaften, Begebenheiten, Menschen -. Er hinterfragt Geschichte auf der Suche nach dem Ursprung der Gewalt. Dies tut er eher generell, reflektierend, abwägend statt plakativ oder schmähend. Dadurch gewinnt seine Lyrik Allgemeingültigkeit, tangiert essentielle Themen und so können auch „Unpolitische“ und „Nicht-Iren“ viel aus ihnen mitnehmen.

Seamus Heaney: Norden.
Hanser-Verlag, München, August 1996.
128 Seiten, Taschenbuch.

Tanja Muhs

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