Das alte Buch Mamsell
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Peggy Wehmeier zeigt in diesem Buch, dass Märchen für kleine und große Leute interessant sein können - und dass sich auch schwere Inhalte wie der Tod für Kinder verstehbar machen lassen.
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Laura Whitcomb: Silberlicht
Jetzt bestellen bei amazon.de! Helen ist tot. Und das schon seit mehr als 100 Jahren. Als Licht begleitet sie Menschen durch ihr Leben und hat als unsichtbare Muse an den Geschicken einiger Schriftsteller Anteil. Als sie den Schullehrer Mr. Blake begleitet, fühlt sie sich plötzlich sonderbar. Jemand starrt sie an! Sie, das Licht, das in mehr als 100 Jahren noch niemand beobachtet hat. Der junge Mann, von dem dieses seltsame Gefühl ausgeht, ist der 17-jährige Billy. Und doch ist er auch wieder nicht. Denn in Billys Körper hat ein ebenfalls bereits sehr altes Wesen Unterschlupf gefunden, als dieser ihn verließ. James war ebenfalls eine Lichtgestalt wie Helen und die beiden fühlen sich sofort wie magisch voneinander angezogen. Mit James’ Hilfe gelingt es Helen, in den Körper der gleichaltrigen Jenny zu schlüpfen. Dass Jennys Leben jedoch alles andere als ein Zuckerschlecken ist, hätte Helen nicht erwartet. Sie sieht sich mit der ständigen Kontrolle von Jennys Eltern und deren religiösen Fanatismus konfrontiert. Wie sollen James und sie unter diesen Umständen zusammen sein? Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte nimmt ihren Lauf.

Laura Whitcomb lässt mit diesem Roman eine ganz besondere Liebesgeschichte und eine innovative Idee lebendig werden. Das Wesen der Liebe charakterisiert sie als ein solches, das über den Tod hinaus Bestand hat und auch in den beiden Lichtgestalten Raum findet. Die Hüllen, die die beiden dafür finden, sind zwei junge Menschen auf dem Weg zum Erwachsenenalter. Dies ist schon fast die einzige Verbindung zum Genre des Jugendromanes ab etwa 14 Jahren. »Silberlicht« kann ohne Probleme auch ein gemischtes Publikum begeistern.

Nicht nur Helen zeigt eine starke Verbindung zur Literatur, auch bei Laura Whitcomb wird diese mehr als deutlich. Sprachlich bewegt sie sich auf einem hohen Niveau, haucht insbesondere Helens Sicht auf das Geschehen poetisch an. Viele wunderschöne Zitate finden sich auf den Seiten dieses Romans und lassen den Inhalt genauso erstrahlen wie das Cover. Ja, auch optisch wird dieses Buch zum Hingucker, passt sich doch das Cover perfekt an Titel und Inhalt an: Es schimmert bei Lichteinfall in den unterschiedlichsten Farbtönen und macht seinem Namen alle Ehre.

Mit den Geistern aus Licht schafft die Autorin etwas Neues und bindet dieses wunderbar in eine stetig vorangetriebene Handlung ein. Diese Lichtgestalten müssen sich alles, was ihre Existenz ausmacht, selbst erarbeiten. Die Erinnerungen an ihr Leben vor diesem Dasein verlieren sie weitgehend. Helen kann noch so angestrengt nachdenken, viel mag ihr zu ihrer Vergangenheit nicht mehr einfallen. Umso mehr saugt sie alles in sich auf, was ihre Bewahrer erleben. Diese allerdings bemerken Helens Anwesenheit im seltensten Falle. Menschen sehen die Lichtgestalten schlichtweg nicht, was Helen mit der Zeit schwer zu schaffen macht, denn sie baut innige Beziehungen zu ihnen auf.

Neben den Geistern gelingt in der zweiten Hälfte auch eine jugendgerechte Behandlung eines religiösen Fanatismus, dem Jennys Eltern zum Opfer gefallen sind. Helen sieht sich in Jennys Körper mit dem Kontrollwahn ihrer Eltern konfrontiert. Jenny kann quasi keinen Handschlag machen, ohne dass ihre Eltern von diesem wissen. Umso schwerer wird es für Helen und James, sich heimlich zu treffen, und als ihnen ein kleiner Fehler unterläuft, zieht sich die Schlinge um Jennys Hals unweigerlich zu. Die bedrückende Lebenssituation dieses Mädchens wird anschaulich beschrieben und prägt die zweite Romanhälfte maßgeblich.

Eine Fantasygeschichte, die sich vom Durchschnitt durch eine innovative Idee und die poetische Umsetzung abhebt.

Laura Whitcomb: Silberlicht.
PAN Verlag, März 2010.
310 Seiten, Gebundene Ausgabe, 14,95 Euro.

Janine Gimbel

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