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Die Fantasy haben wir in dieser von Alisha Bionda und Michael Borlik herausgegebenen Anthologie beim Wort genommen. Vor allem fantasievoll sind die Geschichten.
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Nicholas Pekearo: Wolfsrache
Jetzt bestellen bei amazon.de! »Wolfsrache«, Nicholas Pekearos Werwolf-Roman, wurde nach dem überraschenden Tod des Autors bei einer Schlägerei in New York im Jahre 2007 veröffentlicht. Obwohl es sich bei dem Protagonisten um einen Werwolf handelt und dieser damit auch sehr offen umgeht, was die Leser anbelangt, ist »Wolfsrache« nicht der Fantasy zuzuordnen, sondern berechtigt als Thriller zu sehen. Die Werwolf-Erfahrungen werden ausgespart, da Marlowe Higgins bei Vollmond und seiner Verwandlung stets an einem Black Out landet und meistens erst am Morgen danach in einer Blutlache aufwacht. Seine Opfer sind vor allem Gewalttäter und Verbrecher, die er in den vier Wochen zwischen den Mondphasen aufspürt. Unterstützend zur Hilfe steht ihm dabei ein Polizist und die wesentliche Handlung des Buches umfasst Marlowes Suche nach dem Rosemörder, der seine stets weiblichen Opfer vor seinem Abgang mit Rose dekoriert.

Dieser Roman wirkt an vielen Stellen noch unausgegoren, überflüssige Szenen befinden sich weiterhin im Text, obwohl die ein oder andere Streichung »Wolfsrache« gut getan hätte. Die Entscheidung, den „Wolf“ auszusparen durch die Black Outs hingegen scheint überraschend gut. So wird man erst recht neugierig gemacht und muss mit Marlowe gemeinsam herausfinden, was in der vorangegangenen Nacht passiert ist, bzw. wer dem Wolf zum Opfer gefallen ist. Dennoch kommt erst in der zweiten Hälfte wirklich Spannung auf.

Bemerkenswert ist der Protagonist, der eben nicht Sympathien einsammeln will. Er verstellt sich für die Leser und Leserinnen nicht, sondern sagt direkt, was er denkt, ist größtenteils unsympathisch und steht dazu. An dieser Stelle zeigt sich, dass Pekearo durchaus doch etwas vom Geschichten erzählen verstanden hat: Ihm gelingt es, die Leser trotzdem auf die Seite dieses sonderbaren Kautzes zu ziehen

Nicht lesenswert, dafür aber unkonventionell und zumindest am Ende zu einem interessanten Abschluss gebracht. Die aufgenommenen Fäden finden in den letzten Kapiteln fast alle ihre Berechtigung, was einen zumindest soliden Gesamteindruck hinterlässt.

Nicholas Pekearo: Wolfsrache.
rororo, November 2009.
384 Seiten, Taschenbuch, 9,95 Euro.

Janine Gimbel

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