Der Tod aus der Teekiste
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Babs Horton: Der Zauber von Santa Rosa
Jetzt bestellen bei amazon.de! Ihre Mutter lässt die junge Catrin Grieve die Sommerferien in einem Nest in Wales im Hotel ihrer Großtanten verbringen. Als Catrin in dem Städtchen ankommt, muss sie allerdings feststellen, dass eine der Tanten bereits seit Jahren verstorben ist, die andere ein Einsiedlerdasein in dem heruntergekommenen Hotel führt. Wie konnte Catrins Mutter von all dem nichts wissen? Und warum hat sie sich nicht ihren Teil gedacht, als Großtante Ella keine Antwort auf ihren Brief schickte? Catrin begibt sich mit der Hilfe eines Buches auf die Suche nach der Vergangenheit ihrer Familie und muss feststellen, dass ihr Vater nicht, wie sie bisher glaubte, seit Jahren tot ist.

Erst nach und nach erfährt man im Roman selbst, dass die Handlung etwa im Jahre 1960 spielt, was die sonderbaren Figuren, denen man begegnet, zumindest etwas verständlicher macht. Schon auf der ersten Seite wird man konfrontiert mit dem tiefen Hass der Mutter Kissy auf ihre 13-jährige Tochter Catrin, für die entgegen heutiger Teenies Pubertät noch in sehr, sehr weiter Ferne liegt. Die Mutter hasst die Tochter zutiefst, die Tochter erwidert diese Gefühle mit einer schier unverständlichen Inbrunst und warum wird erstmal nicht gesagt. Und dann soll man sich mit diesen Figuren arrangieren …

Die pubertierende Figur ist allzu oft die Mutter selbst, die sich wie eine trotzige Tochter verhält, während sich Catrin selbst schlecht einordnen lässt. Am Überzeugendsten bleibt noch die Tante Ella. Sie ist zwar auch nicht durchweg konsequent gezeichnet, wird aber zum Ruhepol im Roman.

Ab einem gewissen Punkt wird die Geschichte, die das von Catrin gefundene Buch namens »Rezepte für Cherubim« erzählt, parallel zur Haupthandlung vorgestellt. Leider besteht zwischen den beiden Handlungssträngen sehr lange Zeit keine Parallele, so dass man durch die italienische Familie immer wieder aus dem Lesezusammenhang gerissen wird.

Was auch zum Scheitern dieses Buches insbesondere in puncto Spannung beiträgt sind die asymmetrischen Informationen. Dadurch dass die Leser Zutritt zu den Gedanken aller Figuren haben, während eigentlich Catrin den Mittelpunkt bietet, sind sie eigentlich immer viel schlauer als das Mädchen die Recherche, die Catrin betreibt, wird schnell langweilig, weiß der Leser doch oft schon, was dabei herauskommen wird.

Ein nicht empfehlenswertes Buch, das die Vergangenheit einer Familie genauer beleuchtet. Die ein oder andere interessante Szene ist besonders im Mittelteil enthalten, insgesamt kann Babs Horton allerdings nicht überzeugen.

Babs Horton: Der Zauber von Santa Rosa.
Bastei Lübbe, Januar 2010.
447 Seiten, Taschenbuch, 7,99 Euro.

Janine Gimbel

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