Futter für die Bestie
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Gruselig geht's in unserer Horror-Geschichten-
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Aprilynne Pike: Elfenkuss
Jetzt bestellen bei amazon.de! Die 15-jährige, naturverbundene Laurel entdeckt eines Morgens im Spiegel, dass auf ihrem Rücken ein seltsamer Pickel thront. Als dieser mit jedem weiteren Tag wächst, bekommt sie Angst, denn das kann ja bloß Anzeichen einer schlimmen Krankheit sein. Doch dann traut sie ihren Augen kaum: Auf ihrem Rücken blüht innerhalb kürzester Zeit eine wunderschöne Blüte! Sie zieht ihren neuen Schulfreund David ins Vertrauen und der Biologiecrack stellt fest, dass Laurels Zellen sonderbar aussehen! Fast so wie die einer Pflanze. Bald schon bekommt Laurel Aufschluss über ihre neue Situation. Auf dem alten Landgut ihrer Adoptiveltern trifft sie den attraktiven Tamani, der behauptet, sie sei eine Elfe, die unter Menschen aufgewachsen ist.

Laurel liebt es, draußen zu sein, die Sonne auf ihrer Haut zu spüren und den Wind zu genießen. Bisher wurde sie von ihren Eltern zu Hause unterrichtet, besucht seit einigen Wochen aber eine öffentliche Schule, um besser Anschluss zu finden an Gleichaltrige und eine fundierte Bildung zu gewährleisten. Freunde findet Laurel in der Tat schnell und mit David verbindet sie innerhalb kürzester Zeit mehr als nur Freundschaft. Er ist schließlich auch der einzige, dem sie die Blüte auf ihrem Rücken zeigt, und der ihr hilft, mit der Situation umzugehen. Warum aber will dieses Buch gelesen werden? Die Antwort auf diese Frage ist lange Zeit unklar, erst im letzen Drittel kommt die ein oder andere wirklich lesenswerte Szene auf. Bis dahin plätschert die Handlung ohne nennenswerte Ereignisse vor sich hin, kein ultimativ Böses, das bekämpft werden muss, keine Konflikte, sieht man einmal von der Blume auf dem Rücken des Mädchens ab.

Ohne Ziel trudelt diese ungewöhnliche Jugendfantasygeschichte durch die Landschaft, hält sich selten mit Nebensächlichkeiten auf – immerhin das muss lobend erwähnt werden! – hat aber auch absolut keine Highlights! Der Schreibstil ist nicht überragend gut, die Erzählperspektive sehr einseitig, die Figuren eher flach denn mehrdimensional und die Handlung im Großen und Ganzen langweilig vorhersehbar. Dieser Roman hat schlichtweg nichts zu erzählen, weshalb es auch so schwer ist, von der Geschichte gefesselt zu werden.

Fortsetzungen sind in der englischen Originalsprache bereits in Arbeit, auf dem deutschen Markt allerdings noch nicht absehbar. Am Ende gerät Laurel in ein Beziehungsdreieck mit Tamani, mit dem sie sich vom ersten Moment ihres Aufeinandertreffens verbunden fühlt, und David, der mit jeder Minute in ihrer Anwesenheit mehr ist als nur ein Freund. Besonders aus dieser Figurenkonstellation kann die Autorin noch etwas schöpfen.

Keine erwähnenswerte Veröffentlichung. »Elfenkuss« hebt sich überhaupt nicht von anderen Jugendbüchern ab.

Aprilynne Pike: Elfenkuss.
Cbj, März 2010.
352 Seiten, Gebundene Ausgabe, 16,95 Euro.

Janine Gimbel

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