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Frauke Scheunemann: Dackelblick, gelesen von Heikko Deutschmann
Jetzt bestellen bei amazon.de! Weil der kleine Dackel mit den adeligen Wurzeln eines von Eschersbach nicht reinrassig ist, eignet er sich nicht für die Zucht und landet im Tierheim. Zum Glück wird er schnell bei einem neuen Frauchen, der gut riechenden Carolin, aufgenommen und auf den Namen Herkules getauft. Herkules arrangiert sich in seinem neuen Leben, lernt den Kater Beck kennen und wundert sich über das Verhalten der Menschen. Als sein Frauchen mit ihrem Freund Thomas zu streiten beginnt und Herkules diesen auch noch bei einem Deckakt mit einer anderen Frau beobachtet, steht seine Welt Kopf. Was hat es nur mit den Menschen und der Liebe auf sich? Es muss doch möglich sein, einen Mann für Carolin zu finden! Aber Herkules muss feststellen, dass kleine Dackel und Menschenfrauen deutlich unterschiedliche Vorstellungen vom Traumprinzen haben.

Man merkt es vielleicht schon an der kurzen Beschreibung des Inhaltes, dieser Roman ist aus Dackelperspektive erzählt. Leider kommt Herkules dafür reichlich vermenschlicht rüber, was witzig sein soll, dies aber überaus selten ist. Natürlich hat »Dackelblick« seine Highlights – immerhin ist der Roman mit Frauke Scheunemann von einer Hälfte des bekannten Anne Hertz Duos geschrieben –, reißt aber insgesamt nicht mit. Das liegt beim Hörbuch nicht unwesentlich am Sprecher Heikko Deutschmann, der für eine ruhige, besonnene und gut verständliche Lesart steht. Diese kommt dem kleinen Dackel aber nicht recht zugute und lässt keine Atmosphäre aufkommen.

In der relativ kurzen Laufzeit von 210 Minuten passiert nicht viel, sieht man einmal von der Herrchen-Suche ab. Kater Beck und Dackel Herkules schleppen zu diesem Zweck einen betrunkenen Mann aus dem Park an, satteln dann aber auf Carolins Geigenbauer-Kollege Daniel um und sorgen für allerhand Verwirrung im Leben von Carolin. Dass sich Herkules überaus menschlich verhält, scheint aber keinen zu stören! Ganz im Gegenteil erfreut das sogar noch den Tierarzt Mark, der relativ schnell herausfindet, dass es sich bei Herkules’ sonderbaren Krämpfen auf jeden Fall nicht um epileptische Anfälle handelt. Alles in allem kommt nichts auf, für das es sich zu hören lohnt. Es fehlt der Geschichte an dem gewissen sympathischen Etwas, obwohl die Grundlage dafür durchaus gelegt ist.

Nett für Tierliebhaber, aber nicht überragend. Das Hörbuch zu diesem ungewöhnlichen Liebesroman vermag nicht recht zu überzeugen, die Handlung plätschert eher ohne nennenswerte Highlights vor sich hin.

Frauke Scheunemann: Dackelblick, gelesen von Heikko Deutschmann.
Random House Audio, April 2010.
3 CDs, 14,95 Euro.

Janine Gimbel

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