Ganz schön bissig ...
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William Shakespeare: Viel Lärm um nichts
Jetzt bestellen bei amazon.de! Shakespeare at his best - spannend, wortgewandt, unverstaubt und komisch.

Viel Lärm um Nichts ist vielleicht nicht seine bekannteste Komödie (diesen Rang läuft ihr wohl der Mittsommernachtstraum ab...), aber seine beste - sowohl auf der Bühne als auch in Buchform.

Nach siegreicher Schlacht kehrt Don Pedro mit seinen Recken, seinem Halbbruder Don Juan und den Herren Claudio und Benedikt, im Hause Leonatos in Messina ein. Der junge Herr Claudio verliebt sich in Leonatos Tochter Hero und bittet seinen Herren, in seinem Namen für sie zu werben. Die ehrenhafte Hero nimmt die Werbung an, doch Leonato möchte die Vermählung gebührend feiern und setzt daher eine Feierwoche an - genügend Zeit, um sich als Zeitvertreib einer anderen Aufgabe zu widmen: die Verkupplung der beiden eingefleischten Singles Beatrice, des Hausherren Nichte, und Benedikts.

Beatrice entspricht im Gegensatz zur kleinen, brünetten Hero dem Ideal der Zeit- groß, blond und „witty“; wortgewandt. Vielleicht ein bisschen zu wortgewandt, denn sie macht aus ihrer Meinung und speziell ihrer Einstellung gegenüber Männern (und besonders diesem Benedikt!) und der Heirat keinen Hehl- sie will nicht; die Männer sind ihr entweder zu unreif oder gar zu überreif und langweilig. Benedikt ist ebenfalls überzeugter Junggeselle, an keiner Frau interessiert und schon gar nicht an der scharfzüngigen Beatrice. So ist schon ein Ränkespiel vonnöten, um die beiden Streithähne einander näher zu bringen. So lässt man die Beiden fingierten Gesprächen lauschen, in denen sie mitgeteilt bekommen, der jeweils Andere sei in großer Liebe entbrannt, traue sich aus Angst vor (scharfzüngiger) Zurückweisung aber nicht, diese Liebe zu gestehen. So bewegt von den angeblichen, tiefen Gefühlen des Anderen und dem Schmerz, den es kosten muss, diese zurück zu halten, beschließen die Beiden schließlich, einander „zurück zu lieben“.

In der Zwischenzeit ist jedoch ein weiteres Ränkespiel im Gange. Der verdrießliche Don Juan warnt den Halbbruder, die edle Hero sei so edel nicht, sei sie doch untreu und würde dies vor der Verbindung mit Claudio nicht aufgedeckt, würden sowohl Pedros Ehre als auch die Claudios darunter leiden. Juan führt sie in den Hofgarten, wo sie Zeuge eines Stelldicheins Heros mit einem Herren werden. Die schockierten Herren Claudio und Pedro fühlen sich hintergangen, ihre Ehre verletzt und beschließen, Hero bei der Trauung am nächsten Tage vor der versammelten Gesellschaft bloßzustellen. Was sie nicht wissen: die Dame ist nicht Hero, sondern einer ihrer Zofen in Heros Kleidung.

Bei der Trauung passiert, was passieren muss: Pedro und Claudio stellen Hero zur Rede und diese stirbt aus Schmach. Aber auch das ist nicht so, denn eigentlich fällt sie nur in Ohnmacht und der schlaue Mönch rät ihr, die anderen Beteiligten in dem Glauben zu lassen, sie sei tot, bis die Wahrheit ans Licht gekommen ist. Beatrice, Heros Vertraute weiß natürlich Bescheid und nimmt nun - frisch verliebt- ihrem Herren Benedikt das Versprechen ab, Hero zu rächen und Claudio zum Duell herauszufordern. Doch zu diesem Duell kommt es dann nun doch nicht mehr, denn die beiden „Dorfsheriffs“ Holzapfel und Schlehwein haben (urkomisch!) in der Zwischenzeit - durch ein, dieses Mal wirklich, unabsichtliches „Mithören“ eines Gespräches der Ränkespieler Don Juans - heraus bekommen, was dort „gespielt wurde“.

Der Zerstörer der Idylle wird dingfest gemacht, doch noch ist kein Happy-End in Sicht, denn Claudio hat seine Hero verloren, hält sie natürlich noch immer für tot und sich selbst für ihren Mörder. Voller Reue erklärt er sich bereit, Leonatos andere „Nichte“ zu heiraten, die, die Hero so sehr ähnlich sieht....

Und so findet eine Doppelhochzeit statt: Claudio ehelicht die Nichte (die natürlich Hero selbst ist), Benedikt das Fräulein Beatrice.

Ein tolles Hin und Her, das große Lauschen und Belauscht - Werden! Wunderbar versponnen und mit unvergleichbarem Wortwitz!

Die beiden „Bs“ und die Herren Holzapfel und Schlehwein sind nicht nur Shakespeare in Reinform, sondern auch noch herzallerliebst und unsagbar komisch!

Unbedingt lesen (oder wahlweise im Theater anschauen)!

William Shakespeare: Viel Lärm um nichts.
Deutscher Taschenbuch Verlag, München, Juli 2001.
256 Seiten, Taschenbuch.

Tanja Muhs

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