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Gabrielle Zevin: Lost Memory: Mein vergessenes Leben
Jetzt bestellen bei amazon.de! Die 16-jährige Naomi Porter erleidet bei einem Sturz eine Amnesie und kann sich nicht mehr an die Geschehnisse der letzten vier Jahre erinnern. Für ihre Freunde undenkbar! Will, der mit ihr im der Arbeitsgruppe für das Jahrbuch ist, setzt alles daran, damit Naomis Erinnerungen zurückkommen und sie wieder die Alte wird. Dabei weiß Naomi gar nicht, ob sie das möchte, die Alte werden. Von ihrem festen Freund zumindest trennt sie sich, weil sie gar nicht verstehen kann, was die beiden bisher zusammengehalten hat. Dafür fühlt sie sich zusehends zu James hingezogen, zu dem sie vor dem Unfall keinerlei Kontakt hatte. Naomi begibt sich auf die Suche nach dem, was Naomi Porter wirklich ausmacht und gibt ihrem Leben eine neue Richtung.

Gabrielle Zevin hat – das wird bereits innerhalb weniger Seiten deutlich – eine sonderbare Art, ihre Geschichte zu erzählen. Um die Leser und Leserinnen immer näher mit Naomi vertraut zu machen, schweift sie ab und holt weit aus. Das wirkt besonders störend in der Einleitung, in der man sich zuerst mit der Situation und Naomi vertraut machen will. Man erhält im Grunde zu viele Informationen auf einmal und diese dann auch noch oft unkonventionell, zum Beispiel über Listen und Aufzeichnungen von Will. Der denkt zugegeben komplex und quer und es fällt somit schwer, sich überhaupt auf diesen Jugendroman einzulassen.
Auch kommt das Gefühl für die jugendliche Protagonistin nicht auf, die Amnesie wird nicht selten gar nicht als eigentlicher Konflikt dargestellt, sondern läuft nebenher, so dass die Identitätssuche, um die sich alles drehen sollte, in den Hintergrund gerät und die Geschichte nur vor sich hinplätschert.

Erwähnenswert bleibt die interessant gestaltete Beziehung zwischen Naomi und ihren Adoptiveltern. Diese haben sich in den vergangenen vier Jahren getrennt, so dass Naomi bei dem Vater lebt. Die Mutter hat mit einem anderen Mann ein Kind bekommen und das Verhältnis zu Naomi ist, weil diese es so will, sehr unterkühlt. Genau das stellt die unter Amnesie leidende Naomi allerdings in Frage und es zieht sie immer mehr zur Mutter, um die gemeinsame Beziehung zu klären. Diese Szenen sind ein Highlight des Romans.

Es gibt deutlich bessere Bücher über jugendliche Identitätssuche als dieses. Vor allem für Leserinnen ab 15 Jahren geeignet, überzeugt Gabrielle Zevins Roman nur stellenweise und verliert sich oft in Nebensächlichkeiten.

Gabrielle Zevin: Lost Memory: Mein vergessenes Leben.
Berlin Verlag, April 2010.
328 Seiten, Gebundene Ausgabe, 16,90 Euro.

Janine Gimbel

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