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Sina Beerwald: Das blutrote Parfüm
Jetzt bestellen bei amazon.de! Frankreich, 1776: Amélie findet in seiner Parfümwerkstatt ihren Ehemann tot auf. Oder hat sie ihn etwa selbst ermordet? Die Umstände des Todes dieses Mannes sind mehr als zweifelhaft und deshalb bricht Amélie mit ihrer Tochter Linnea auf in ihre Heimat. Dort wird sie jedoch nicht mit offenen Armen empfangen, nachdem sie vor 16 Jahren Hals über Kopf mit einem wesentlich älteren Mann getürmt ist. Sie muss feststellen, dass ihr Elternhaus heruntergekommen ist, der Vater verstorben und Mutter für geistig verwirrt erklärt und eingesperrt ist. Und doch bleibt Amélie fest in ihrem Entschluss verhaftet, sich in der Stadt mit ihrem Wissen über Parfüme einen Namen zu machen. Das gelingt allerdings eher schleppend und plötzlich wird das Städtchen von einer Mordserie erschüttert. Der Täter hinterlässt immer einen Duft und so gerät Amélie in die düsteren Verdacht, für die Morde verantwortlich zu sein. Sie selbst merkt aber, dass es vielmehr ein Angriff gegen sie ist …

Das Gesamtkonzept von Sina Beerwalds Roman ist überraschend gut gelungen. Auf den mehr als 400 Seiten finden sich nur eine Hand voll Kapitel, jedes von ihnen steht für eine Parfümzutat, die gemeinsam dann das blutrote Parfüm ergeben. Auch das Handwerk an sich beschreibt die Autorin sehr plastisch und mit viel Hintergrundwissen, so dass man die Düfte, die den Roman bestimmen, schon fast riechen kann beim Lesen.

Als problematisch erweisen sich allerdings die allesamt kaltschnäuzigen Figuren. Um Sympathien bemühen sich Amélie, Linnea und die Bewohner des Ortes nicht. Zudem muss man bei Amélie und Linnea ständig davon ausgehen, dass sie die möglichen Täter der Morde sind und für den Tod des Vaters ebenfalls verantwortlich sein könnten. Währenddessen entbrennt auch zwischen Mutter und Tochter, die langsam flügge wird, ein Konflikt, der die Sache zusätzlich verkompliziert. Das Handeln der Figuren wird insgesamt nur schwer nachvollziehbar, es herrscht ein düsteres, eher negativ besetztes Klima.

Interessantes Hintergrundwissen zum Parfümhandwerk, aber Figuren, die Nachempfinden schwer machen. Eine spannende Mordserie rundet das Bild ab und sorgt insgesamt für einen durchschnittlichen Roman, der sich zumindest keine Klischees aufdrängen lässt, auch wenn es um eine selbstständige Frau geht.

Sina Beerwald: Das blutrote Parfüm.
Heyne, Mai 2010.
432 Seiten, Taschenbuch, 8,95 Euro.

Janine Gimbel

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