Der Tod aus der Teekiste
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Susan Beth Pfeffer: Die Welt, wie wir sie kannten
Jetzt bestellen bei amazon.de! Als ein Asteroid auf dem Mond einschlagen soll, wird das Ereignis auf der Welt mit Spannung erwartet. Live-Übertragungen, aufgeregte Menschen mit Teleskopen, ja, es gleicht einem Volksfest. Die in Amerika lebende 16-jährige Miranda freut sich auch mit ihrer Mutter und dem jüngeren Bruder auf das Spektakel. Dann geht allerdings einiges schief und der Asteroid schlägt nicht nur mal eben in den Mond ein. Der Erdtrabant gerät aus der Bahn und hängt plötzlich drohend über der Erde. Wie wichtig der Mond und seine Position sind, wird erst in diesem Moment deutlich. Sturmfluten überschwemmen die Küstengebiete und die Welt befindet sich von einen auf den anderen Moment in einer Krisensituation. Noch beruhigen die Politiker die Bevölkerung: Das alles wird in Kürze überstanden sein, nur die Ruhe bewahren! Aber bald wird der Sprit knapp und Mirandas Familie bereitet sich auf den Ausnahmezustand vor …

Susan Beth Pfeffer ist mit »Die Welt, wie wir sie kannten« ein fantastischer Jugendroman gelungen, der wohl auch Leser und Leserinnen jenseits der Zielgruppe der ab 14-Jährigen ansprechen könnte. Mögen die Tagebucheinträge der Protagonistin Miranda auch erst noch belanglos wirken, spätestens als die Katastrophe allmählich ihr volles Ausmaß annimmt, kann man sich nicht mehr losreißen. Und ganz unweigerlich drängt das Mädchen einem die Frage nach dem "Wie würdest du reagieren?" auf. Was würde man selbst tun, wenn plötzlich so alltägliche Dinge wie ein Toastbrot mit Butter oder eine warme Mahlzeit und frisch gewaschene Wäsche zur Seltenheit werden und es ums nackte Überleb geht? Die Autorin vermischt diese Existenzängste mit zutiefst menschlichen Gefühlen. Immer muss Miranda sich um ihre Mutter, Brüder und den Vater sorgen. Bei ihrem kleineren Bruder geht das sogar soweit, dass die ganze Familie zu hungern beginnt, nur um ihm eine Zukunft zu ermöglichen.

Mit jeder Seite wird dieser Roman beeindruckender und fesselnder. Die Situation spitzt sich unweigerlich zu und die Protagonistin meistert mit Mut und Entschlossenheit die an sie gestellten Aufgaben. »Die Welt, wie wir sie kannten« geht alle Altersklassen etwas an, denn der Roman ist neben der guten Unterhaltung gleichzeitig auch ein Mahnmal für den sorgsamen Umgang mit der Erde und ihren Ressourcen.

Miranda als Figur handelt nachvollziehbar und trotz der Erzählung, die aus ihrer Perspektive geschieht, gewinnen auch einige andere Figuren an Farbe. Das gilt besonders für Mirandas Brüder und die Mutter, die mit ihr gemeinsam die Zeit nach der Katastrophe durchmachen. Die anderen Figuren bleiben eher auf Distanz, das Gesamtkonzept wird aber gegen Ende sehr rührend aufbereitet und geht nahe.

Insgesamt ein gefühlvoller, fesselnder Roman, der nicht nur für Jugendliche geeignet ist.

Susan Beth Pfeffer: Die Welt, wie wir sie kannten.
Carlsen, März 2010.
409 Seiten, Gebundene Ausgabe, 17,90 Euro.

Janine Gimbel

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