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David Pfeifer: Der Strand der Dinge
Jetzt bestellen bei amazon.de! So einen wie den kennt jeder. Er wohnt in einer Männer-WG, obwohl er längst eine Familie haben sollte. Er lebt in den Tag hinein, obwohl er eigentlich Karriere machen sollte. Er feiert und trinkt exzessiv, stolpert in Affären und „bekommt nichts auf die Reihe“. So würden es jedenfalls seine Mutter, große Schwester und Ex-Freundin ausdrücken.
Von so einem wie dem haben wir auch schon viel gelesen. Bei Oliver Uschmanns „Hartmut und ich“ und Sven Regeners „Herrn Lehmann“ zum Beispiel. Und doch ist bei genau dem hier etwas anders: David Pfeifers Ich-Erzähler war schon mal wer. Er war erfolgreich, ja fast berühmt, als Chef einer Multimediafirma namens „Tigerblade“. Er hatte eine große Wohnung, in der er für viel Geld eine neue Tapete hat anbringen lassen, um der drögen Raufasertapete für immer abzuschwören. Auch hatte er eine intelligente, schöne Freundin. Doch schon länger sah er seine Firma scheitern – und scheitert schließlich, fast mit Erleichterung. aber auch Scham. Nach der Pleite kommt die Raufasertapete zurück, ein Mitbewohner mit Macken dazu, die Freundin hingegen ist weg. Das Leben des Ich-Erzählers bringt sich nicht einfach so, durch einen glücklichen Zufall à la Hollywood, in Ordnung. Er muss sich ablenken, aufraffen und neue Beschäftigungen – Yoga – suchen.

Im „Strand der Dinge“ vereinen sich die sanften, plätschernden Wogen der Spaßgesellschaft mit den tobenden Wellen und tiefen Klippen der Leistungsgesellschaft. Wo Stürme und Flauten hinführen, ist jedoch am Horizont nicht ersichtlich. Ein Ufer bietet die Niederlage als neue Chance. David Pfeifers Roman ist eine ebenso witzige, aber ernsthaftere Fortsetzung von Regener und Co. Er sieht der Realität, recht humorvoll, ins Auge. Nur streckenweise wird das Lesen mühselig. Denn Kaum-etwas-tun, Nichts-auf-die-Reihe-bekommen und sinnlose Ablenkungen sind nicht immer spannend.

David Pfeifer: Der Strand der Dinge.
Dumont, April 2010.
285 Seiten, Hardcover, April 2010.

Inga Wolter

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