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William Sleator: Das Haus der Treppen (1974)
Jetzt bestellen bei amazon.de! Als der 16-jährige Peter wieder zu sich kommt, findet er um sich herum nur sterile Treppen wieder. Treppen, wo das Auge hinschaut nur Treppen. Leicht ängstlich begibt er sich auf einen Weg mit unsicherem Ziel. Schon bald trifft er auf die gleichaltrige Lola, die auch nicht weiß, was es mit den Treppen auf sie hat, und später auf Blossom, Abigail und Oliver, der seinem ehemals besten Freund Jasper wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Die fünf jungen Leute sind ratlos und sammeln sich um den Automaten, der gelegentlich Essen ausspuckt. Schon bald haben sie verstanden, dass sie eine bestimmte Bewegungsfolge vorführen müssen, um von dem Automaten belohnt zu werden. Doch das ist nicht genug … bald fordert er, dass die Jugendlichen einander verletzten.

Williams Sleators Roman über Manipulation und Konditionierung ist eine beliebte Schullektüre für Schüler und Schülerinnen ab der 9. Klasse. Mit einem Hauch Science Fiction zeigt der Autor auf, zu welchem Verhalten Menschen in der Lage sind, wenn es um ihr eigenes Überleben geht. Er wählt dazu fünf Figuren im jugendlichen Alter, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Die schwergewichtige Blossom, die schüchterne Abigail, den geborenen Anführer in Person von Oliver, dazu das passende Gegenstück, den unterwürfigen und verträumten Peter, und schließlich die eigenwillige Lola, die sich zur Schlüsselfigur des Romans mausert.

Das Verhalten der Jugendlichen mag insgesamt verglichen mit der heutigen Generation schon etwas eingestaubt sein – von Handys haben sie noch nie gehört und einen mp3-Player besitzt von ihnen auch niemand –, die Nachricht des Romans bleibt allerdings bestehend. Es fehlt insgesamt an spannenden Momenten, die »Das Haus der Treppen« tragen könnten, so dass wohl kaum ein Angehöriger der Zielgruppe das Buch heute freiwillig in die Hand nehmen würde, es ist aber dennoch wichtige Lektüre.

Eigentlich handelt es sich bei diesem Roman um eine Horrorgeschichte, die ganz ohne die typischen Gruselmomente auskommt. Das Verhalten, das die Kids an den Tag legen, könnte jedoch kaum weniger schaurig sein. In puncto Schullektüre erweist sich »Das Haus der Treppen« als wichtiger Drehpunkt und kann auch für interessierte Erwachsene, insbesondere Eltern, von Interesse sein. Generell gibt es aber in der Erwachsenenliteratur bemerkenswertere Romane als diesen zum Thema.

William Sleator: Das Haus der Treppen (1974).
dtv, Mai 1986.
192 Seiten, Taschenbuch, 5,95 Euro.

Janine Gimbel

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