Futter für die Bestie
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Gruselig geht's in unserer Horror-Geschichten-
Anthologie zu. Auf Gewalt- und Blutorgien haben wir allerdings verzichtet. Manche Geschichten sind sogar witzig.
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Dave Duncan: Die Jägersschenke
Jetzt bestellen bei amazon.de! Im Zweiten von insgesamt vier Romanen um den Geschichtenerzähler Omar oder Homer wie er mancherorts genannt wird, stehen nicht etwa die charismatischen Helden im Kampf um Macht und Ehre im Zentrum der Erzählung. Nein, ein kleiner, unauffälliger Beobachter, der von den Göttern immer wieder an die Brennpunkte des aktuellen machtpolitischen Geschehens entsandt wird, um die Ereignisse zu bezeugen und publik zu machen ist unser Erzähler.

Omar ist ein eigenwilliger Held - soweit diesen Ausdruck auf ihn überhaupt zutrifft. Nicht gross, nicht klein, eher zäh als stark, gewitzt und mit allen Wassern gewaschen, dem holden Geschlecht ebenso zugetan wie den lukullischen Genüssen oder dem Hochprozentigen hat er sich mit seiner Rolle als ewiger Chronist erst abgefunden, später dann angefreundet. Es gibt kaum etwas, das er nicht gesehen, bei dem er noch nicht Zeuge war.

So erträgt er seine Versklavung zur Beginn des ersten Romans mit Fassung, weiss er doch aus langjähriger Erfahrung, dass sich das Blatt nur allzu bald wenden kann, und die Götter für die Sicherheit ihres Beobachters zu sorgen wissen.

Im zweiten Teil verschlägt es unseren Barden mitten im Winter in eine einsame und abgelegene Herberge. Dumm nur, dass er sich vor rund einem Jahr ausgerechnet hier auf französisch verabschiedet hat, und der Wirt vom nachtragenden Typ ist. Als Buße soll er, nach einer körperlichen Züchtigung und seiner Kleider entledigt, dem bitterkalten Schneesturm ausgesetzt werden. Doch Omar wäre nicht der Welt bedeutendster Geschichtenhändler, könnte er sich nicht mittels seines Mundwerks aus fast jeder Bredouille retten. Er bietet einen Geschichtenwettbewerb an, der Preis, sein vorläufiger Verbleib in der warmen Gaststube.

Vor den Augen und Ohren der Gäste lässt er die Geschichte des Reiches Verlia Revue passieren. Über die Jahrhunderte hat ein Barde namens Omar die wechselhaften Geschicke des Landes begleitet. Der erste Aufstieg des Reiches der hundert Götter, die Demokratisierung der 7 Städte, die Eroberung des Landes durch die Pferdereiter und der anschliessende Befreiungskampf nehmen in den abenteuerlichen Geschichten Gestalt an. Doch werden die Geschichten Omars genügen sein Leben zu retten, und woher nur weiss Omar so genau über Geschehnisse bescheid, die Jahrhunderte zurückliegen - ist er selbst unsterblich, ein Gott oder nur ein ausgekochtes Schlitzohr?

Dave Duncan ist ein alter Hase im Geschäft. Er weiss, wie er seine Leser auf die Angel nehmen kann, was seine Fans fasziniert. Dabei vermeidet er geschickt allzu ausgetretene Pfade zu beschreiten, oder sich selbst zu wiederholen.

Mit Omar hat er einen ungewöhnlichen Protagonisten geschaffen. Bis zum jeweiligen Finale bleibt unklar, ob Omar nur wirklich der unsterbliche Zeuge der Götter ist, oder nur der Welt überzeugendste Lügner.

Dave Duncan: Die Jägersschenke.
Bastei Lübbe, August 2010.
400 Seiten, Taschenbuch, 8,99 Euro.

Carsten Kuhr

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