Futter für die Bestie
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Gruselig geht's in unserer Horror-Geschichten-
Anthologie zu. Auf Gewalt- und Blutorgien haben wir allerdings verzichtet. Manche Geschichten sind sogar witzig.
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Steffi von Wolff: Saugfest
Jetzt bestellen bei amazon.de! Helen ist 29, natürlich Single und Taxifahrerin, eher aus der Not heraus denn einer Passion folgend. Nachdem sie die Hochzeit ihrer besten Freundin im alkoholisierten Zustand auf den Kopf gestellt hat und von dieser die Freundschaft fristlos gekündigt bekommen hat, kehrt Helen zur Arbeit zurück. Auf dem Weg dorthin trifft sie auf einen Wolf, den ersten, der sich seit 150 Jahren in der Gegend herumtreibt, hört sie im Radio. Was macht man also mit dem mit Zecken übersäten Monster? Klar, einpacken! Die beiden werden im Folgenden an einen abgelegenen Ort geschickt, um Leute mit Mänteln abzuholen. Irgendwie kommen diese Männer und Frauen Helen aber komisch vor. Einer sieht aus wie ein längst verstorbener Filmstar, eine andere hat Manieren, die aus der Neuzeit stammen könnten. Was hat es mit den Fremden auf sich?

Vampirbücher verkaufen sich momentan ziemlich gut. Das hat auch Steffi von Wolff, ihres Zeichens erfolgreiche Autorin von humorvollen Frauenromanen, gehört. Irgendwie klar, dass sie dann auch einen solchen Roman schreiben muss. Gedacht, getan. Das Ergebnis können die Leserin nun als »Saugfest« begutachten. Eine seichte, manchmal diffuse Geschichte, die in vielen Teilen einfach nur langweilig ist.

Die Protagonistin trägt den Großteil der Handlung über eine rosarote Brille und wünscht sich, etwas möge sie erschlagen, überfahren, umbringen. Manchmal ertappt man sich als Leserin dabei, sie in ihrem Wunsch zu bestätigen, ja man hofft, dass es wirklich zu einem solchen tragischen Unfall nebst Ende des Romans kommt. Leider, das sei vorweggenommen, passiert das nicht. Helen glaubt im Gegenteil sogar, dass sie ein paar Systemadministratoren auf den Leim gegangen ist, dich sich sonderbar ernähren und, weil sie so wenig Sonnenlicht abbekommen, so blass sind. Auf Stimmigkeit und Nachvollziehbarkeit kommt es dabei nicht so sehr an. Gehirn abschalten, Buch genießen, könnte man sagen.

Ausgekochter Blödsinn! Da ist nichts zu sehen von lustiger Parodie, stilvollem Klischeeumdrehen oder toller Frauenunterhaltung. »Saugfest« sorgt stattdessen für Kopfschütteln und strapaziert die Nerven, das sei selbst Fans der Autorin nicht empfohlen.

Steffi von Wolff: Saugfest.
Fischer, Juni 2010.
254 Seiten, Taschenbuch, 8,95 Euro.

Janine Gimbel

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